Moneycab: Herr Röhler, Sie sind seit Jahresbeginn CEO von Allianz Suisse. Mit welchen Zielen haben Sie Ihr Amt angetreten?
Klaus-Peter Röhler: Zunächst einmal muss ich betonen, dass ich ein sehr gut bestelltes Haus übernommen habe. Die Allianz Suisse hat angesichts der schwierigen Marktbedingungen ihre Hausaufgaben mit der Reorganisation und strikter Kostendisziplin bereits frühzeitig gemacht und die Weichen für die Zukunft gestellt. Mein Ziel kann deshalb nur lauten, auf den Stärken der Allianz Suisse aufzubauen und mit nachhaltig profitablem Wachstum die Marktposition weiter zu stärken. Und dies auf der Grundlage einer starken Kapitalbasis, innovativer Produkte und ausgezeichneter Servicequalität für unsere Kunden.
Und welche Bilanz ziehen Sie nach den ersten Monaten im Amt?
Wir sind auf bestem Weg, diese Ziele zu erreichen. Wir bieten unseren Kunden als Vollsortimenter bedarfsgerechte Produkte, breite Vertriebswege und arbeiten laufend weiter an der Verbesserung unserer Servicequalität. Zudem zählt die Allianz Suisse zu den finanzstärksten Versicherungsgesellschaften in der Schweiz und bietet ihren Kunden dementsprechend Sicherheit – das ist gerade in diesen schwierigen Zeiten ein echter Trumpf. Die Kunden vertrauen uns, das zeigt auch die positive Entwicklung der Gesamtkundenzahl sowie der Anstieg der Anzahl von Mehrvertragskunden im ersten Halbjahr. Wir haben also eine hervorragende Ausgangsposition und müssen nur an der einen oder anderen Schraube drehen, um den Motor noch leistungsfähiger zu machen.
Was stand für Sie im ersten Halbjahr im Vordergrund Ihrer Tätigkeit, welches waren die grossen Herausforderungen?
Die europäische Finanz- und Schuldenkrise sowie die tiefen Zinsen stellen für uns als Versicherungsgesellschaft eine enorme Herausforderung dar. Mit ihrer Finanzausstattung ist die Allianz Suisse aber auch in einem länger anhaltenden Tiefzinsumfeld über sehr viele Jahre hinweg in der Lage, alle Garantien gegenüber ihren Kunden zu erfüllen. Eine weitere Herausforderung: Die Schweiz zählt zu den Märkten mit den meisten Versicherungsverträgen pro Einwohner weltweit. Profitables Wachstum in diesem gesättigten Markt ist nur möglich, wenn wir klare Alleinstellungsmerkmale und damit Wettbewerbsvorteile erzielen. Und nicht zuletzt verhält sich der Kunde heute äusserst dynamisch, wie und über welchen Vertriebsweg er zu uns in Kontakt tritt. Der Multi-Access-Fähigkeit, also dem Zugang über alle Vertriebswege, kommt somit eine grosse Bedeutung zu.
Sie sind seit 16 Jahren bei der Allianz und waren in verschiedensten Funktionen für das Unternehmen tätig. Wie wichtig ist der Schweizer Markt für einen globalen Versicherungskonzern wie die Allianz?
Die Schweiz ist für die Allianz ein überaus wichtiger Markt – und die Allianz Suisse ein Flagship-Unternehmen innerhalb des Konzerns. Wir erzielen in der Schweiz ein Prämienvolumen von fast 4 Mrd. Franken, erwirtschaften einen kontinuierlichen und signifikanten Ergebnisbeitrag für die Gruppe und haben mehr als eine Million Privat- und Unternehmenskunden. Wir verfügen also über eine starke Position in einem attraktiven Markt. Darüber hinaus nehmen wir in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. Nehmen Sie zum Beispiel unsere digitalen Initiativen und unser Internet-Kundenportal. Viele dieser Dinge gibt es in dieser Marktreife konzernintern nur in der Schweiz. Das gleiche gilt für unser telematikbasiertes Produkt Flotten Services für Unternehmenskunden und unsere Hausrat All Risk-Deckung. Wir bringen dieses Know-how im Konzern ein und werden häufig als Best-practice-Beispiel herangezogen.
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Klaus-Peter Röhler: Zunächst einmal muss ich betonen, dass ich ein sehr gut bestelltes Haus übernommen habe. Die Allianz Suisse hat angesichts der schwierigen Marktbedingungen ihre Hausaufgaben mit der Reorganisation und strikter Kostendisziplin bereits frühzeitig gemacht und die Weichen für die Zukunft gestellt. Mein Ziel kann deshalb nur lauten, auf den Stärken der Allianz Suisse aufzubauen und mit nachhaltig profitablem Wachstum die Marktposition weiter zu stärken. Und dies auf der Grundlage einer starken Kapitalbasis, innovativer Produkte und ausgezeichneter Servicequalität für unsere Kunden.
Und welche Bilanz ziehen Sie nach den ersten Monaten im Amt?
Wir sind auf bestem Weg, diese Ziele zu erreichen. Wir bieten unseren Kunden als Vollsortimenter bedarfsgerechte Produkte, breite Vertriebswege und arbeiten laufend weiter an der Verbesserung unserer Servicequalität. Zudem zählt die Allianz Suisse zu den finanzstärksten Versicherungsgesellschaften in der Schweiz und bietet ihren Kunden dementsprechend Sicherheit – das ist gerade in diesen schwierigen Zeiten ein echter Trumpf. Die Kunden vertrauen uns, das zeigt auch die positive Entwicklung der Gesamtkundenzahl sowie der Anstieg der Anzahl von Mehrvertragskunden im ersten Halbjahr. Wir haben also eine hervorragende Ausgangsposition und müssen nur an der einen oder anderen Schraube drehen, um den Motor noch leistungsfähiger zu machen.
Was stand für Sie im ersten Halbjahr im Vordergrund Ihrer Tätigkeit, welches waren die grossen Herausforderungen?
Die europäische Finanz- und Schuldenkrise sowie die tiefen Zinsen stellen für uns als Versicherungsgesellschaft eine enorme Herausforderung dar. Mit ihrer Finanzausstattung ist die Allianz Suisse aber auch in einem länger anhaltenden Tiefzinsumfeld über sehr viele Jahre hinweg in der Lage, alle Garantien gegenüber ihren Kunden zu erfüllen. Eine weitere Herausforderung: Die Schweiz zählt zu den Märkten mit den meisten Versicherungsverträgen pro Einwohner weltweit. Profitables Wachstum in diesem gesättigten Markt ist nur möglich, wenn wir klare Alleinstellungsmerkmale und damit Wettbewerbsvorteile erzielen. Und nicht zuletzt verhält sich der Kunde heute äusserst dynamisch, wie und über welchen Vertriebsweg er zu uns in Kontakt tritt. Der Multi-Access-Fähigkeit, also dem Zugang über alle Vertriebswege, kommt somit eine grosse Bedeutung zu.
Sie sind seit 16 Jahren bei der Allianz und waren in verschiedensten Funktionen für das Unternehmen tätig. Wie wichtig ist der Schweizer Markt für einen globalen Versicherungskonzern wie die Allianz?
Die Schweiz ist für die Allianz ein überaus wichtiger Markt – und die Allianz Suisse ein Flagship-Unternehmen innerhalb des Konzerns. Wir erzielen in der Schweiz ein Prämienvolumen von fast 4 Mrd. Franken, erwirtschaften einen kontinuierlichen und signifikanten Ergebnisbeitrag für die Gruppe und haben mehr als eine Million Privat- und Unternehmenskunden. Wir verfügen also über eine starke Position in einem attraktiven Markt. Darüber hinaus nehmen wir in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. Nehmen Sie zum Beispiel unsere digitalen Initiativen und unser Internet-Kundenportal. Viele dieser Dinge gibt es in dieser Marktreife konzernintern nur in der Schweiz. Das gleiche gilt für unser telematikbasiertes Produkt Flotten Services für Unternehmenskunden und unsere Hausrat All Risk-Deckung. Wir bringen dieses Know-how im Konzern ein und werden häufig als Best-practice-Beispiel herangezogen.
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Klaus-Peter Röhler, CEO Allianz Suisse
