Baumann Käse AG

Baumann Käse AG

Zürichstrasse 9

3052Zollikofen

    • Rechtsform:

    • Aktiengesellschaft
    • Status:

    • aktiv

    • Kapitalisierung:

    • CHF 100'000
    • Gründungsjahr:

    • 1958

    • Bisnode ID:

    • 1013526

    • D-U-N-S® Nr.:

    • 48-063-0326

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    • Handelsregistereintrag:

    • 09.02.1990

    • Rechtlicher Sitz:

    • 3053 Münchenbuchsee

    • HR-Nummer:

    • CH-035.3.011.611-6

    • UID:

    • CHE-107.147.509

    • HR-Amt:

    • Kanton Bern

    • Revisionsstelle:

    • KPMG AG

    • Handelsregisterauszug:

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Firmennamen & Kontakt

Tätigkeit

    • Firmenzweck:

    • Die Gesellschaft bezweckt den Handel mit Käse und Spezialitäten. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte abschliessen, die direkt oder indirekt mit dem Geschäftszweck im Zusammenhang stehen. Sie kann sich im In- und Ausland an gleichartigen und ähnlichen Unternehmungen beteiligen oder solche Unternehmungen übernehmen, Zweigniederlassungen errichten sowie Liegenschaften erwerben, verwalten und veräussern. Insbesondere kann die Gesellschaft ihren direkten oder indirekten Tochtergesellschaften sowie ihren direkten oder indirekten Muttergesellschaften und deren direkten oder indirekten Tochtergesellschaften sowie Dritten direkte oder indirekte Darlehen oder andere Finanzierungen, einschliesslich z.B. cash pooling, gewähren und für die Verbindlichkeiten von solchen anderen Gesellschaften Sicherheiten aller Art stellen, einschliesslich mittels Pfandrechten an oder fiduziarischen Übereignungen von Aktiven der Gesellschaft oder mittels Garantien jedweder Art, ob entgeltlich oder nicht..

    • Branche(n):

    • Detailhandel mit Milcherzeugnissen und Eiern

    • NOGA 2008:

    • 472901

News

Umsatz- und Gewinnentwicklung leicht über den Erwartungen

05.03.2018

Emmi steigerte 2017 ihren Umsatz um 3.2 % auf CHF 3'364 Millionen (organisch 0.5 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 1.6 % auf CHF 206 Millionen. Der Reingewinn lag mit CHF 162 Millionen 15.1 % über dem Vorjahr. Die klare Reingewinnsteigerung ist primär auf die niedrigeren Minderheitsanteile zurückzuführen. Der Generalversammlung wird beantragt, eine Dividende von brutto CHF 10.00 pro Namenaktie zu beschliessen (Vorjahr CHF 5.90). Diese beinhaltet eine Sonderdividende von CHF 3.00. Damit können die Aktionäre am einmaligen Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an «siggi's» (Februar 2018) partizipieren. Trotz des kompetitiven Umfelds ist 2018 ein Wachstum von 1.5 % bis 3 % realistisch. Bei den Mittelfristprognosen hebt Emmi die Werte für die Reingewinnmarge leicht an.
Im Jahr 2017 erwirtschaftete Emmi einen Nettoumsatz von CHF 3‘364.3 Millionen (2016: CHF 3'258.8 Mio.). Dies entspricht einem Plus von 3.2 % gegenüber dem Vorjahr. Organisch (bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte) stieg der Konzernumsatz um 0.5 %.
Genauso wie der Umsatz lagen auch die Erträge leicht über den Erwartungen von Emmi. Das EBIT stieg um 1.6 %, von CHF 202.7 Millionen auf CHF 205.8 Millionen. Dies ergab eine EBIT-Marge von 6.1 % (2016: 6.2 %). Der Reingewinn belief sich auf CHF 161.6 Millionen gegenüber CHF 140.3 Millionen im Vorjahr. Dies ergab eine Reingewinnmarge von 4.8 % (2016: 4.3 %).
Der Bruttogewinn erhöhte sich im Berichtsjahr um CHF 21.4 Millionen respektive 1.8 % auf CHF 1'200.9 Millionen (2016: CHF 1'179.5 Millionen). Die Zunahme ist mit der Akquisitionstätigkeit zu begründen. Die Bruttogewinnmarge ging im Vorjahresvergleich von 36.2 % auf 35.7 % zurück. Diese Entwicklung erklärt sich hauptsächlich mit dem Preisdruck in der Schweiz. Die Divisionen Americas und Europa konnten hingegen ihre Bruttogewinnmargen leicht steigern, obwohl im Markt Grossbritannien Brexit-bedingt deutliche Margenverluste verzeichnet werden mussten.
Dieser Margenrückstand wurde wettgemacht durch einen lediglich um 1.1 % – also unterproportio­nal – gestiegenen Betriebsaufwand, der sich von CHF 856.1 Millionen auf CHF 865.9 Millionen erhöhte. Dies ist eine Folge des Kostenspar- und Effizienzsteigerungsprogramms Emmi Operational Excellence (EOE), das auch in verschiedenen ausländischen Produktions­betrieben erfolgreich eingesetzt wird. Wesentliche Kosteneinsparungen konnten auch durch die tieferen IT-Aufwendungen erzielt werden – dies, weil die Einführung von SAP in der Schweiz abgeschlossen wurde. Insgesamt vermochte all dies den um 4.4 % höheren Personalaufwand zu kom­pensieren, der von CHF 424.5 Millionen auf CHF 443.2 Millionen stieg. Durch die geschilderten Entwicklungen verbesserte sich das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um CHF 12.5 Millionen auf CHF 340.7 Millionen (2016: CHF 328.2 Millionen). Die EBITDA-Marge verblieb mit 10.1 % exakt auf dem Vorjahresniveau.
Praktisch stabil blieb mit 6.1 % auch die EBIT-Marge (2016: 6.2 %). Dahinter steht ein mit CHF 205.8 Millionen um CHF 3.1 Millionen resp. 1.6 % höheres Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). 2016 belief sich dieses auf CHF 202.7 Millionen. Zu Buche schlugen hier die deutlich höheren Amortisationen auf immateriellen Anlagen, primär eine Folge der höheren Goodwill-Amortisationen als Konsequenz der Akquisitionen. Im Gegensatz zu den meisten kotierten Swiss GAAP FER Anwendern amortisiert Emmi den Goodwill weiterhin über die Erfolgsrechnung.
Aufgrund des tieferen Zinsaufwands sowie dank einem leicht verbesserten Währungsergebnis reduzierte sich der Nettofinanzaufwand in der Berichtsperiode deutlich um 28.9 % auf CHF 10.4 Millionen. Die Ertragssteuern reduzierten sich um CHF 3.4 Millionen auf CHF 30.3 Millionen (2016: CHF 33.7 Millionen).
Die Minderheitsanteile reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich, um CHF 10.8 Millionen. Der Hauptgrund dafür ist der Erwerb der Minderheitsanteile an der Mittelland Molkerei AG. Am Ende resultierten aus dem Geschäftsjahr 2017 ein 15.1 % höherer Reingewinn von CHF 161.6 Millionen (2016: CHF 140.3 Millionen) und eine Reingewinnmarge von 4.8 % (2016: 4.3 %).
Gewinnverwendung
Der Verwaltungsrat der Emmi AG möchte die Aktionäre am guten Ergebnis und am einmaligen Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung am US-amerikanischen Jogurthersteller «siggi's» (siehe Mitteilung vom 5. Januar 2018) teilhaben lassen. Zudem möchte er damit das Jubiläum 25 Jahre Emmi AG würdigen. Er beantragt deshalb der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 10.00 (Vorjahr CHF 5.90) brutto je Namenaktie für das Geschäftsjahr 2017 für 5'349'810 dividendenberechtigte Aktien. Der Verwaltungsrat beantragt, die Ausschüttung von CHF 7.00 pro Aktie aus der Reserve aus Kapitaleinlagen zu tätigen (verrechnungssteuerfrei), und CHF 3.00 pro Aktie aus den Gewinnreserven (verrechnungssteuerpflichtig).
Die Generalversammlung der Emmi AG findet am Donnerstag, 12. April 2018 in Luzern statt.
Ausblick
Die globale Wirtschaft hat Schwung aufgenommen. Davon werden bei Emmi insbesondere die Wachstumsmärkte der Division Americas profitieren. In Tunesien und den USA gehen wir von einer weiterhin steigenden Nachfrage aus. Weiter sollte der chilenische Markt die Zeichen der Erholung bestätigen können. Jedoch werden Fremdwährungseinflüsse in Ländern wie Chile, Mexiko und Tunesien ein Thema bleiben. Zudem werden die europäischen Märkte in dieser Division (Spanien und Frankreich) das Wachstum auch dieses Jahr hemmen.
Auch wenn für die Eurozone 2018 mit einem Wachstum zu rechnen ist, sind in der Prognose für die Division Europa einige hemmende Faktoren zu berücksichtigen: einerseits der anhaltend starke Wettbewerb, andererseits die weiteren Folgen des Brexit und die Entwicklung des britischen Pfundes. Dies wird Einfluss auf die Entwicklung des britischen Geschäfts (Onken-Jogurts, Exporte aus der Schweiz und Dessert-Exporte aus Italien) von Emmi haben. Zusammen mit der jüngst erfolgten Stärkung des Euros dürfte insgesamt, über alle Märkte betrachtet, von dieser Division ein positiver Beitrag zur Umsatzentwicklung zu erwarten sein.
Unter günstigen Umständen ist 2018 auch im Heimmarkt Schweiz ein Umsatzzuwachs möglich. Dafür spricht die Prognose für den Schweizer Detailhandel, der im Food-Bereich von stabilen bis allenfalls leicht steigenden Umsätzen ausgeht. Hinzu kommen der gestiegene Milchpreis (Preiserhöhung per 1. Oktober 2017) und starke Markenkonzepte. Dem gegenüber stehen der anhaltend massive Importdruck und der auf hohem Niveau stabile Einkaufstourismus. Für ein Umsatzwachstum sind also hohe Hürden zu nehmen.
In der Summe rechnet Emmi für 2018 mit einem organischen Umsatzwachstum, das in etwa im Rahmen der mittelfristigen Prognosen liegt.
Um die Erträge zu stützen, wird Emmi zudem an ihrem Effizienzsteigerungs- und Kostensparprogramm festhalten und dieses vor allem in den ausländischen Produktionsbetrieben intensivieren. Für 2018 erwarten wir daher einen höheren Betriebsgewinn als im vergangenen Jahr.

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