Walter Schmitt AG

Walter Schmitt AG

c/o Emmi Käse AG

Industriestrasse 135

9200Gossau SG

    • Rechtsform:

    • Aktiengesellschaft
    • Status:

    • inaktiv

    • Kapitalisierung:

    • CHF 150'000
    • Gründungsjahr:

    • 1911

    • Bisnode ID:

    • 410451

    • D-U-N-S® Nr.:

    • 48-211-1390

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    • Handelsregistereintrag:

    • 20.08.1976

    • Rechtlicher Sitz:

    • 9200 Gossau SG

    • HR-Nummer:

    • CH-440.3.006.167-8

    • UID:

    • CHE-105.773.185

    • HR-Amt:

    • Kanton St. Gallen

    • Revisionsstelle:

    • PricewaterhouseCoopers AG

    • Handelsregisterauszug:

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Firmennamen & Kontakt

Tätigkeit

    • Firmenzweck:

    • Handel mit Appenzellerkäse und Verwalten von eigenem Vermögen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten, sich an anderen Unternehmungen beteiligen, Grundstücke erwerben, halten, veräussern und belasten, Finanzierungen für eigene oder fremde Rechnung vornehmen sowie Garantien und Bürgschaften für der Gesellschaft verbundener und nahe stehender Unternehmungen und für Dritte eingehen.

    • Branche(n):

    • Sonstiger Fachdetailhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren a. n. g. (in Verkaufsräumen)

      Investmentgesellschaften

    • NOGA 2008:

    • 472902, 649901

News

Wachstum auf breiter Front, stabile Ertragsquoten

26.03.2014

2013 erreichte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 3298 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 10,6 % gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 2981 Millionen. Das Betriebs-ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 168 Millionen und der Reingewinn von CHF 105 Millionen waren wie bereits im 2012 positiv beeinflusst durch ausserordentliche Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen. Diese ausserordentlichen Effekte betrugen beim EBIT CHF 8,5 Millionen (2012: CHF 19,4 Millionen) und beim Reingewinn (nach Steuern) CHF 7,0 Millionen (2012: CHF 15,9 Millionen). Bereinigt verbesserten sich das EBIT um 9,4 % auf CHF 160 Millionen und der Reingewinn um 8,1 % auf CHF 98 Millionen. In der Folge resultierten auf beiden Stufen konstante Margen von 4,9 % beim EBIT und 3,0 % beim Reingewinn.

Damit lagen Umsatz und EBIT leicht über der avisierten Bandbreite. Diese sah einen Umsatzzuwachs von 8 % bis 10 % und ein EBIT zwischen CHF 140 Millionen und 155 Millionen vor.

Urs Riedener, CEO, erläutert: «Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr legte Emmi einen regelrechten Endspurt hin. Dank der erfreulichen Performance bewährter Produkte, der Unterstützung durch Innovationen und dem Beitrag unlängst akquirierter Unternehmen wurden Umsatz- und Ertragsziele gut erreicht. Emmi läuft mit ihrer Strategie mit Elan in die angestrebte Richtung.»


Rückkehr zum Wachstum auf dem Heimmarkt

In der Schweiz stieg der Umsatz, wie im Februar kommuniziert, um 1,1 % auf CHF 1863 Millionen (Vorjahr CHF 1842 Millionen). Akquisitionsbereinigt betrug das Wachstum gar 1,4 %. Der insgesamt negative Akquisitionseffekt von -0,3 % ist auf den Verkauf der Anteile an Nutrifrais zurückzuführen. Dieser Effekt konnte durch den Kauf der Käserei Studer nicht vollständig kompensiert werden. Weitere Umsatzeinbussen entstanden durch die Abgabe des Tiefkühl-Logistikgeschäfts an Dritte.

Der Zuwachs war breit abgestützt und am stärksten beim Käse (CHF 12 Millionen respektive 2,3 %) sowie im Bereich Pulver/Konzentrate (CHF 12 Millionen respektive 19,9 %). Der Anteil des Schweizer Geschäfts am Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 56 % (Vorjahr 62 %).

Internationales Geschäft weiterhin auf Kurs

Auf den internationalen Märkten erzielte Emmi eine Umsatzsteigerung um 26,0 % auf CHF 1435 Millionen (Vorjahr CHF 1139 Millionen). Währungs- (1,0 %) und akquisitionsbereinigt (23,0 %) belief sich der Zuwachs auf 2,0 %. Der Akquisitionseffekt ist auf die Beteiligungserhöhungen an Kaiku und Diprola, den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der AVH dairy trade sowie die Akquisitionen Rachelli und Käserei Studer zurückzuführen.

International konnten alle Segmente des Kerngeschäfts zulegen. Die gewichtigsten Umsatzzuwächse lieferten die Produktgruppen Molkereiprodukte (CHF 130 Millionen respektive 84,3 %) und Frischprodukte (CHF 86 Millionen respektive 22,1 %).

Der Anteil des internationalen Geschäfts (Export aus der Schweiz und Produktion im Ausland) am gesamten Konzernumsatz betrug 44 % (27 % Europa, 12 % Nord- und Südamerika, 4 % Afrika, 1 % Asien/Pazifik).

Konstante Ertragssituation

Der Bruttogewinn erhöhte sich im Berichtsjahr um CHF 61 Millionen respektive 5,9 % auf CHF 1089 Millionen (Vorjahr CHF 1028 Millionen). Die Bruttogewinnmarge lag mit 33,0 % unter dem Vorjahr (34,5 %). Die Reduktion ist unter anderem auf den höheren Anteil des internationalen Geschäfts zurückzuführen. Dessen Marge liegt derzeit noch unter jener des Konzerns, obgleich mit steigender Tendenz. In der Schweiz konnte die Vorjahresmarge nicht ganz gehalten werden. Gründe dafür sind der Preisdruck im Detailhandel, der Importdruck sowie die gängigen Verzögerungen bei der Weitergabe von Milchpreiserhöhungen, vor allem im B-Milch-Segment.

Der Betriebsaufwand erhöhte sich aufgrund der getätigten Akquisitionen um 5,4 % auf CHF 819 Millionen (Vorjahr CHF 777 Millionen). Damit wuchs der Betriebsaufwand im Vergleich zum Umsatz stark unterproportional, was sich positiv auf die EBIT-Marge auswirkte und den Effekt der tieferen Bruttogewinnmarge kompensierte. Auch der Personalaufwand stieg im Verhältnis zum Umsatz unterproportional, aber ebenfalls akquisitionsbedingt um 6,2 % auf CHF 398 Millionen (Vorjahr CHF 375 Millionen). Der sonstige Betriebsaufwand konnte im Verhältnis zum Umsatz klar reduziert werden. Er betrug in der Berichtsperiode 12,7 % im Vergleich zu 13,5 % im Vorjahr. Absolut gesehen stieg er um lediglich 4,6 % auf CHF 420 Millionen (Vorjahr CHF 402 Millionen). Aufgrund des im Vorjahresvergleichs tieferen Gewinns aus dem Verkauf von Anlagevermögen fielen die anderen betrieblichen Erträge mit knapp CHF 10 Millionen etwa halb so hoch aus als 2012 (CHF 20 Millionen).

Als Folge dieser Entwicklungen stieg das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 3,2 % auf CHF 280 Millionen (Vorjahr CHF 271 Millionen). Die EBITDA-Marge sank hingegen von 9,1 % auf 8,5 %.

Die Abschreibungen und Amortisationen erhöhten sich in der Berichtsperiode um 5,5 % auf insgesamt CHF 112 Millionen (Vorjahr CHF 107 Millionen). Dieser Anstieg ist insbesondere auf die akquisitionsbedingt höheren Abschreibungen auf Sachanlagen zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in der Berichtsperiode CHF 168 Millionen und überstieg den Vorjahreswert (CHF 166 Millionen) um 1,7 %. Als ausserordentliche Einflüsse waren Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen relevant, zum Beispiel eine gewerbliche Liegenschaft in Langenthal oder die Tiefkühllogistik in Kriens. Bereinigt um diese ausserordentlichen Effekte belief sich das EBIT auf CHF 160 Millionen, 9,4 % mehr als 2012 (CHF 146 Millionen). Die bereinigte EBIT-Marge lag unverändert bei 4,9 %.

Höherer Reingewinn bei stabiler Reingewinnmarge

Das Finanzergebnis verbesserte sich von CHF -16,4 Millionen auf CHF -15,7 Millionen. Der akquisitionsbedingt höhere Zinsaufwand konnte durch ein in der Berichtsperiode neutrales Währungsergebnis überkompensiert werden (2012: Währungsverlust von CHF 3,6 Millionen). Die Ertragssteuern erhöhten sich auf CHF 30 Millionen (Vorjahr CHF 28 Millionen). Die Steuerquote stieg von 18,5 % auf 19,7 %. Der Anstieg beruht einerseits auf Steuererhöhungen in der Schweiz und andererseits auf der Tatsache, dass sich die Steuerquote aufgrund des wachsenden Anteils des internationalen Geschäfts erhöht.

Final resultierte für das Geschäftsjahr 2013, nach Abzug der Minderheitsanteile von CHF 19 Millionen, ein Reingewinn in der Höhe von CHF 105 Millionen (Vorjahr CHF 106 Millionen). Der um den Effekt der Verkäufe von Anlagevermögen bereinigte Rein-gewinn belief sich auf CHF 98 Millionen, was gegenüber dem Vorjahr (CHF 90 Millionen) einer Zunahme von 8,1 % entspricht. Die entsprechende Reingewinnmarge verblieb unverändert bei 3,0 %.

Dazu Urs Riedener, CEO: „Emmi konnte die Gewinnmargen trotz hohen Preisdrucks konstant halten. Das ist erfreulich und das Resultat der Konzentration auf die Kernkompetenzen, des Erfolgs unserer Marken, der klaren Prioritätensetzung und des strikten Kostenmanagements.“

Ausblick


Im ersten Halbjahr 2014 geht Emmi von stabilen oder vereinzelt leicht höheren Rohstoffpreisen aus. So wurde beispielsweise in der Schweiz der Richtwert für den Milchpreis Anfang Jahr erhöht. Er wird voraussichtlich mindestens bis Mitte Jahr auf diesem Niveau verbleiben.

In der Schweiz werden der Einkaufstourismus auf hohem Niveau stagnieren und der Importdruck anhalten. In den USA ist ein etwas positiveres Konsumverhalten realistisch. Die Entwicklungsmärkte Chile und Tunesien werden voraussichtlich erneut deutlich wachsen, wenn auch in volatilen Lokalwährungen. In Südeuropa wird die Konsumentenstimmung gedrückt bleiben, wobei Spanien Anzeichen einer Erholung zeigt. Emmi geht in den mitteleuropäischen Märkten von keinen wesentlichen Veränderungen aus und rechnet mit einer insgesamt stabilen Währungssituation.

Die Strategie sieht vor, dass Emmi ihre Position in der Schweiz stärkt und international weiter wächst. Für 2014 geht Emmi von einem konzernweiten Umsatzwachstum von 3 % bis 4 % aus. In der Schweiz wird mit einem leichten Wachstum von bis zu 1 %, auf den internationalen Märkten mit einem Plus von 6 % bis 8 % gerechnet. Diese Zahlen schliessen den Einfluss von im Jahr 2013 getätigten, relativ kleinen Akquisitionen ein. Erwartet wird ein EBIT zwischen CHF 155 Millionen und CHF 170 Millionen und eine konstante Reingewinnmarge in der Grössenordnung von 3 %.

Mittel- bis langfristig will Emmi im Ausland organisch, das heisst ohne Akquisitionen, jährlich 6 % bis 8 % und in der Schweiz bis zu 1 % zulegen. Auf Konzernebene rechnet das Unter-nehmen mit einem organischen Wachstum von 2 % bis 3 %. Dadurch und mittels Akquisitionen wird bis in ungefähr zwei Jahren ein Auslandumsatzanteil von etwa 50 % angestrebt. Für die Reingewinnmarge ist eine Zielbandbreite von 2,5 % bis 3,5 % gesetzt.

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