winsun AG

winsun AG

Beeschi Mattenstrasse 2

3940Steg

    • Rechtsform:

    • Aktiengesellschaft
    • Status:

    • aktiv

    • Kapitalisierung:

    • CHF 100'000
    • Gründungsjahr:

    • 2009

    • Bisnode ID:

    • 2119808

    • D-U-N-S® Nr.:

    • 48-538-8990

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    • Handelsregistereintrag:

    • 12.03.2014

    • Rechtlicher Sitz:

    • 3940 Steg VS

    • HR-Nummer:

    • CH-600.4.013.969-8

    • UID:

    • CHE-115.271.376

    • HR-Amt:

    • Kanton Wallis

    • Revisionsstelle:

    • APROA AG

    • Handelsregisterauszug:

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Firmennamen & Kontakt

    • Aktueller Firmenname:

    • winsun AG

    • Aktuelle Adresse:

    • Beeschi Mattenstrasse 2

      3940 Steg

    • Ehemalige Namen:

    • winsun GmbH (bis 12.03.2014)

      winchief GmbH (bis 07.12.2011)

Tätigkeit

    • Firmenzweck:

    • Entwicklung, Herstellung, Planung, Beratung, Ausführung sowie Handel mit Geräten auf dem Gebiet der Elektrizität und erneuerbaren Energien. Kann Zweigniederlassungen errichten, sich an anderen Unternehmen beteiligen, gleichwertige oder verwandte Unternehmen erwerben oder sich mit solchen zusammenschliessen. Kann Grundstücke erwerben, verwalten, veräussern und Mittel am Geld- und Kapitalmarkt aufnehmen und anlegen.

    • Branche(n):

    • Sonstige lngenieurbüros

      Grosshandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen

    • NOGA 2008:

    • 711203, 466900

Verbindungen

    • Tochtergesellschaften:

    • Im Ausland

    • Niederlassungen:

    • Im Ausland

News

Geschäftsjahr 2017: Jahresgewinn der Energiedienst Holding AG liegt fast auf Vorjahresniveau

05.02.2018

Laufenburg, 5. Februar 2018. „2017 war ein forderndes Jahr für die Energiedienst-Gruppe. Wir sind mit grossem Engagement dabei, unsere Strategie umzusetzen. Das bedeutet auf der einen Seite, neue Märkte zu erschliessen und auf der anderen Seite uns intern neu zu finden“, sagt Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG. „Erfreulich ist, dass unser Jahresgewinn nur knapp unter dem des Vorjahrs liegt.“
Der Jahresgewinn reduzierte sich nur von 31,2 Mio. Euro auf 30,6 Mio. Euro. Mit 34,6 Mio. Euro fällt das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Geschäftsjahr 2017 um 10,7 Mio. Euro geringer aus als im Vorjahr. Der Betriebsertrag lag 2017 bei 911 Mio. Euro. Er sank im Vergleich zum Jahr 2016 um 43 Mio. Euro. Der Stromabsatz nahm um rund 8 Prozent auf 8,1 Mrd. Kilowattstunden (kWh) ab (Vorjahr: 8,8 Mrd. kWh).
Hauptursache für den Rückgang des Ergebnisses war der Abbruch des Projekts Neubau Pumpspeicherkraftwerk Atdorf. Er belastete den EBIT einmalig mit 10,6 Millionen Euro überaus stark. Über die Beteiligung von 12,5 Prozent am Partnerkraftwerk Schluchseewerk AG trägt die Energiedienst-Gruppe vertraglich entsprechend der Beteiligungsquote die anteiligen Vorlaufkosten. Ohne diesen einmaligen Sondereffekt hätte die Energiedienst-Gruppe 2017 auch ein betriebliches Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau erreicht. „Für unser Unternehmensergebnis war der Abbruch des Projekts Pumpspeicherkraftwerk Atdorf natürlich weniger schön. Aber langfristig betrachtet war dies die richtige Entscheidung“, kommentiert Martin Steiger.
Auch die Tiefststände der Energiepreise aus dem Jahr 2016 belasteten das Ergebnis 2017 mit 9,2 Mio. Euro. Seit Mitte 2017 steigen die Future-Preise an der EEX-Strombörse, sodass 2017 keine weiteren Zuführungen zu den Drohverlustrückstellungen für langfristige Beschaffungsverträge notwendig waren. Die Energiepreise scheinen nun die Talsohle erreicht zu haben und steigen leicht. Wegen des Produktionshedgings werden sich die steigenden Energiepreise aber erst nach 2018 positiv im Betriebsergebnis der Energiedienst-Gruppe bemerkbar machen.
Mit verschiedenen Massnahmen steigerte die Energiedienst-Gruppe ihre Effizienz. Der Effekt war im Geschäftsjahr 2017 rund 2,0 Mio. Euro. Beispiele für diese Massnahmen sind Optimierungen im Kraftwerksbereich und im Vertrieb sowie der Ausbau von Kleinwasserkraftwerken. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich vor allem auch Kapitalmarkteffekte auf Pensionsrückstellungen aus.
Die Eigenkapitalquote vor Gewinnausschüttung ist mit 53 Prozent leicht gegenüber 2016 (Vorjahr: 52 Prozent) gestiegen und sehr robust. Der Cash Flow verringerte sich von 59 Mio. Euro im Jahr 2016 auf 25 Mio. Euro. Der Rückgang ist auf die operative Ergebnisbelastung durch die Energiepreise, Sondereffekte im Jahr 2016 sowie einen höheren Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit zurückzuführen.
„Der Energiemarkt der Zukunft wird digital, erneuerbar und dezentral. Darauf stellen wir uns mit unserer Strategie ein. Im vergangenen Jahr haben wir dazu wichtige Weichen gestellt“, so Martin Steiger. Mitte des Jahres hat die Energiedienst-Gruppe die Mehrheit an der winsun AG aus dem Wallis übernommen und damit die Kompetenz in der Photovoltaik ausgebaut. Das Start-up ist Anbieter intelligenter und nachhaltiger Energiesystemlösungen vor allem im Privatkundenbereich. Zweite grosse Beteiligungsaktion der Unternehmensgruppe war die Übernahme der Mehrheit an der Bonndorfer Messerschmid Energiesysteme GmbH. Ihre Kernkompetenz liegt in Wärmelösungen vor allem für Kunden aus dem gewerblichen und kommunalen Bereich. Martin Steiger ergänzt: „Mit diesen beiden neuen Unternehmen in unserer Gruppe wollen wir unsere Vision, unseren Kunden ihre eigene Energiewende zu verwirklichen, weiter konkretisieren.“
Damit die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe gut funktioniert, hat sie ihre Spitzenorganisation 2017 neu aufgestellt. Nun bringen die Geschäftseinheiten „Deutschland“ beziehungsweise „Schweiz“ das Bestandsgeschäft in den jeweiligen Märkten voran. Die Geschäftseinheit „Neue Geschäftsfelder“ bündelt die Themen Photovoltaik, Elektromobilität und Wärme. Sie koordiniert auch die gesellschaftsübergreifende Zusammenarbeit für diese Felder in der Unternehmensgruppe.
Strom- und Gasabsatz
Die Energiedienst-Gruppe verkaufte im Geschäftsjahr 2017 mit 8.078 Mio. kWh 8 Prozent weniger Strom als 2016 (Vorjahr: 8.785 Mio. kWh). Wesentlicher Anteil an dem Rückgang hatte der Absatz im Verbundgeschäft, der um 618 Mio. kWh sank, da die Swap-Geschäfte, die im Vorjahr noch bei 461 Mio. kWh gelegen hatten, aufgrund ausgelaufener Verträge nicht mehr fortgeführt wurden.
Die Energiedienst-Gruppe konnte den Rückgang des Stromabsatzes an Kunden verringern. Im Jahr 2017 sank er nur um 89 Mio. kWh auf 4.442 Mio. kWh. Im Vorjahr lag der Rückgang noch bei 291 Mio. kWh. Bei den Privat- und Gewerbekunden in Deutschland ist es gelungen, den Rückgang trotz eines weiterhin starken Wettbewerbs zu stoppen. Stärkere Vertriebsaktivitäten zeigten Wirkung. Der Absatz an Geschäftskunden in Deutschland ging hingegen mit 294 Mio. kWh weniger verkauftem Strom wie auch in den Vorjahren weiter zurück. Dies liegt im Wesentlichen am Grosskundensegment. In der Regel kann in dieser Kundengruppe kein ausreichender Ergebnisbeitrag mehr erzielt werden. Energiedienst schliesst hier nur noch Verträge ab, wenn die Marge ausreichend ist. Der Stromabsatz an Kunden in der Schweiz erhöhte sich um 144 Mio. kWh. Sowohl der Absatz an Geschäftskunden als auch Weiterverteiler entwickelte sich aufgrund der verstärkten Vertriebsaktivitäten positiv.
Beim Gasabsatz konnte die Energiedienst-Gruppe wegen des Wettbewerbsdrucks und des warmen Winters die Wachstumszuwächse der vergangenen Jahre im Geschäftsjahr 2017 nicht fortsetzen. Mit 270 Mio. kWh lag der Absatz knapp unter dem Vorjahreswert.
Stromerzeugung
Da die Wasserführung am Hochrhein und im Einzugsgebiet der EnAlpin deutlich unter den langjährigen Erwartungen lag, erzeugten auch die eigenen und teileigenen Wasserkraftwerke im vergangenen Jahr mit rund 2,9 Mrd. kWh rund 6 Prozent weniger Strom als in durchschnittlichen Jahren.
Investitionen
Die Bruttoinvestitionen lagen 2017 mit 59,7 Mio. Euro um 0,3 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Die grössten Investitionen flossen in die Erneuerung der Netzanlagen, in bestehende Produktionsanlagen, in die Ertüchtigung und den Neubau von Kleinwasserkraftwerken, in Projekte für Wärme- und Energielösungen sowie in den Erwerb von Beteiligungen. Energiedienst konnte die Investitionen vollständig über den Geldfluss der Betriebstätigkeit in Höhe von 69,2 Mio. Euro finanzieren.
Segmentberichterstattung
Im Segment Deutschland ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang des EBIT um 9,1 Mio. Euro zu verzeichnen. Darin spiegeln sich vor allem die einmaligen Kosten für den Projektabbruch Atdorf wider.
Der EBIT im Segment Schweiz ist gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Mio. Euro gesunken. Wesentliche Gründe sind negative Effekte aufgrund der rückläufigen Grosshandelspreise. Der Schweizer Photovoltaik-Markt ist derzeit verunsichert. Dies führt zu negativen Ergebnissen bei den Gesellschaften, die für die Unternehmensgruppe im PV-Geschäft tätig sind.
Anträge an die Generalversammlung
Der Verwaltungsrat der Energiedienst Holding AG wird der Generalversammlung am
23. März 2018 eine unveränderte Dividende in Höhe von CHF 1,00 je Aktie mit Nennwert CHF 0,10 vorschlagen. Die Ausschüttungsquote liegt bei 88 Prozent.
Ausblick
Die Energiedienst-Gruppe wird sich in den kommenden Jahren weiter vom traditionellen Energieversorger zum innovativen Energiedienstleister entwickeln. Diese Entwicklung baut auf dem etablierten Bestandsgeschäft auf. Die Erzeugung von Ökostrom aus eigenen und teileigenen Wasserkraftwerken, das Portfoliomanagement, die Verteilung des Stroms über eigene Netzgesellschaften sowie der Vertrieb von Strom und Gas bilden das Rückgrat.
Nachhaltige Effizienzsteigerung werden die Marktfähigkeit sichern. Die Erholung der Energiepreise, die Mitte 2017 eingetreten ist, wird zu künftigen Ergebnisverbesserung führen, sofern die Erholung nachhaltig und durchgreifend ist. Mit Netzkonzessionen steht die Energiedienst-Gruppe 2018 in einem intensiven Vergabewettbewerb. Die Rekommunalisierung wird in Teilen des bisherigen Netzgebietes Deutschland ab 2019 zu Veränderungen führen, die die Unternehmensgruppe zusammen mit den Kommunen aktiv gestalten wird.
Die Unternehmensgruppe wird in den neuen Geschäftsfeldern wachsen und mit neuen Produkten intelligente Energiesystemlösungen für die Energiewende zu Hause entwickeln.
Die Energiedienst-Gruppe rechnet bei durchschnittlicher Wasserführung im Geschäftsjahr 2018 mit einem EBIT von 40 bis 50 Millionen Euro.
Wegen der geänderten Organisations- und Führungsstruktur passt die Energiedienst-Gruppe zum Halbjahresabschluss 2018 die Segmentberichterstattung an.

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