26.03.2013
Umsatz und Flächenrentabilität leicht verbessert - Jahresergebnis durch Sonderfaktoren positiv beeinflusst
Die Preiserosion im Schweizer Detailhandel hielt 2012 unvermindert an. In Anbetracht der negativen Preisentwicklung ist die Umsatzzunahme der Loeb-Gruppe um 0.2% auf CHF 99.4 Mio. erfreulich. Auch flächenbereinigt setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Der Nettoerlös pro m2 konnte um CHF 50 auf CHF 7‘800 gesteigert werden. Der spürbare Preisdruck hat hingegen zu einer Verringerung der Bruttomarge um 0.7% auf 44.5% geführt. Der Margenrückgang und die als Folge der Expansionsstrategie und der Einführung der Loeb-Karte gestiegenen Betriebsaufwendungen führten zu einem Rückgang des EBITDA um CHF 1.6 Mio. auf CHF 12.2 Mio. Der EBIT ging um CHF 2.2 Mio. auf CHF 3.7 Mio. zurück.
Das Finanzgeschäft konnte erstmals seit 2009 mit einem positiven Saldo abgeschlossen werden.
Das Gruppenergebnis wurde von Sonderfaktoren beeinflusst. Ein ausserordentlicher Ertrag ergab sich aus der Teilliquidation einer patronalen Stiftung der Loeb AG, welche nach Abzug des Steuereffekts zu einer buchhalterischen Zuweisung an die Arbeitgeberbeitragsreserve von CHF 6 Mio. geführt hat. Demgegenüber standen ausserordentliche Abschreibungen und
Wertberichtigungen in der Höhe von CHF 1.1 Mio. als Folge der Neupositionierung der Krompholz AG. Der Einfluss beider Sonderfaktoren beträgt CHF 4.9 Mio. Zusammen mit dem ordentlichen Gewinn nach Steuern von CHF 3.6 Mio. beträgt der Gruppengewinn CHF 8.5 Mio. (Vorjahr CHF 4.3 Mio.).
Die Bilanzsituation ist mit einem Eigenkapitalanteil von 69.4% (Vorjahr 68.4%) sehr komfortabel. Der Personalbestand war mit 410 Vollzeitangestellten leicht höher als im Vorjahr.
Die Loeb AG (Warenhäuser und Stores) haben sich insbesondere im zweiten Semester 2012 erfreulich entwickelt. Die vorsichtige Expansionspolitik wurde mit der Eröffnung von drei Monolabel-Stores in Bern und Freiburg fortgesetzt. Akzente setzte Loeb auch im seit 2009 laufenden Programm zu Steigerung der Nachhaltigkeit. Mit dem Label «Futura» zeichnete
Loeb 2012 jene Produktegruppen aus, die höchsten ökologischen Ansprüchen genügen.
Das Musikgeschäft war geprägt von einer stark rückläufigen Umsatzentwicklung im Verkauf von Musikalien und Tonträger/CD. Wie bereits im Oktober 2012 kommuniziert, hat sich die Krompholz AG von diesen Geschäftsbereichen gelöst und konzentriert sich künftig auf das Instrumentengeschäft. Am bestehenden Standort erwartet die Kundinnen und Kunden künftig auf vier Etagen ein breites Angebot von qualitativ hochstehenden Tasten- und Saiteninstrumenten.
Das Immobilienportfolio wurde mit dem Erwerb einer weiteren Geschäftsliegenschaft an der Schauplatzgasse 22 verstärkt. Die Mieteinnahmen konnten entsprechend gesteigert werden.
Ausblick 2013
Auch 2013 werden weitere Expansionsvorhaben realisiert. Im Februar 2013 eröffnete die Loeb AG an bester Lage in Bern das neue, innovative Ladenkonzept «MAGGS». Am 4. April öffnet in Thun der Monolabelstore Gerry Weber seine Tore.
Unveränderte Dividende: Der Generalversammlung der Aktionäre vom 30. April 2013 wird eine unveränderte Dividende von CHF 4.00 pro Partizipationsschein beantragt. Seit dem Börsengang vor 25 Jahren erlaubte der jährliche Geschäftsverlauf eine jährliche Dividendenauszahlung oder Nennwertrückzahlung. Die Auszahlung erfolgt ab Montag, 6. Mai 2013.
04.02.2013
Loeb-Gruppe: Gruppenergebnis 2012 durch Sonderfaktoren positiv beeinflusst; Unveränderte Dividende geplant
Gemäss provisorischem und ungeprüftem Gruppenabschluss 2012 beläuft sich das Gruppenergebnis der Loeb-Gruppe auf rund CHF 8 Mio. Es fällt damit höher aus als in den Vorjahren (2011: CHF 4.3 Mio.; 2010: CHF 4,8 Mio.). Dieses Ergebnis ist vornehmlich von Sonderfaktoren geprägt. Ein ausserordentlicher Ertrag ergibt sich aus der Teilliquidation einer patronalen Stiftung der Loeb AG, welche nach Abzug des Steuereffekts zu einer Zuweisung an die Arbeitgeberbeitragsreserve von CHF 6 Mio. geführt hat. Demgegenüber stehen ausserordentliche Abschreibungen und Wertberichtigungen in der Höhe von CHF 1 Mio. als Folge der Neupositionierung der Krompholz AG. Der Einfluss beider Sonderfaktoren beträgt CHF 5 Mio. Der Verwaltungsrat hat zudem entschieden, die Beteiligung der Loeb Holding AG an der Krompholz AG im Wert von CHF 1.5 Mio. vollständig abzuschreiben. Die Krompholz AG konzentriert sich, wie im Oktober 2012 mitgeteilt, künftig auf das
Instrumentengeschäft.
Zusammen mit dem voraussichtlichen ordentlichen Gewinn nach Steuern von rund CHF 3 Mio. rechnet die Loeb-Gruppe mit einem Gruppengewinn 2012 von CHF 8 Mio. (Vorjahr CHF 4.3 Mio.). Der Nettoerlös liegt mit CHF 99,4 Mio. leicht über dem Vorjahr (CHF 99,2 Mio.).
Der Generalversammlung der Aktionäre vom 30. April 2013 wird eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividendenauszahlung in der Höhe von CHF 4 pro Partizipationsschein beantragt.
Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat im November 2012 wegen Verdachts auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen eine Untersuchung gegen den Flügel- und Klavierhersteller Steinway & Sons und deren Schweizer Händler eröffnet und publiziert. Von der Untersuchung betroffen ist auch die im Instrumentengeschäft tätige Krompholz AG. Die Loeb Holding AG hat der Wettbewerbskommission ihre volle Unterstützung in der laufenden Untersuchung zugesichert. Auskünfte zur laufenden Untersuchung erteilt die Loeb Holding AG nicht.
13.08.2012
Loeb-Gruppe: Semestergewinn unverändert (1)
Der Schweizer Detailhandel war im 1. Halbjahr 2012 von einer zurückhaltenden Konsumentenstimmung geprägt. In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds blickt die Loeb- Gruppe dennoch auf ein zufriedenstellendes Semester zurück. Auf einer praktisch unveränderten selbst bewirtschafteten Verkaufsfläche von 13'000 m2 wurde ein Nettoerlös von CHF 46.3 Mio. erzielt (Vorjahr CHF 46.6 Mio.). Trotz der gegenüber Vorjahresperiode tieferen Verkaufspreise blieb die Bruttomarge mit 44.5% stabil (Vorjahr 44.8%). Die Sparte Immobilien wurde mit dem Kauf einer weiteren Liegenschaft an der Schauplatzgasse 22 in Bern weiter ausgebaut. Dank höheren Mietzinseinnahmen konnte der Betriebsertrag mit CHF 26.5 Mio. auf Vorjahresniveau (CHF 26.6 Mio.) gehalten werden. Der Betriebsaufwand betrug im 1. Halbjahr CHF 22 Mio. (CHF 21.5 Mio.). Entsprechend ist der Betriebs-Cashflow (EBITDA) um CHF 0.5 Mio. auf CHF 4.5 Mio. (CHF 5 Mio.) und das Betriebsergebnis (EBIT) um CHF 0.6 Mio. auf CHF 0.4 Mio. gesunken (CHF 1 Mio.). Aufgrund der Beruhigung auf den Kapitalmärkten im 1. Halbjahr 2012 resultiert beim Finanzergebnis ein Negativsaldo von CHF -0.2 Mio. gegenüber CHF -0.8 Mio. in der Vorjahresperiode. Infolge dieser Entspannung blieb das Gruppenergebnis in der traditionell schwächeren ersten Jahreshälfte mit CHF 0.2 Mio. stabil.
13.08.2012
Loeb-Gruppe: Semestergewinn unverändert (1)
Der Schweizer Detailhandel war im 1. Halbjahr 2012 von einer zurückhaltenden Konsumentenstimmung geprägt. In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds blickt die Loeb- Gruppe dennoch auf ein zufriedenstellendes Semester zurück. Auf einer praktisch unveränderten selbst bewirtschafteten Verkaufsfläche von 13'000 m2 wurde ein Nettoerlös von CHF 46.3 Mio. erzielt (Vorjahr CHF 46.6 Mio.). Trotz der gegenüber Vorjahresperiode tieferen Verkaufspreise blieb die Bruttomarge mit 44.5% stabil (Vorjahr 44.8%). Die Sparte Immobilien wurde mit dem Kauf einer weiteren Liegenschaft an der Schauplatzgasse 22 in Bern weiter ausgebaut. Dank höheren Mietzinseinnahmen konnte der Betriebsertrag mit CHF 26.5 Mio. auf Vorjahresniveau (CHF 26.6 Mio.) gehalten werden. Der Betriebsaufwand betrug im 1. Halbjahr CHF 22 Mio. (CHF 21.5 Mio.). Entsprechend ist der Betriebs-Cashflow (EBITDA) um CHF 0.5 Mio. auf CHF 4.5 Mio. (CHF 5 Mio.) und das Betriebsergebnis (EBIT) um CHF 0.6 Mio. auf CHF 0.4 Mio. gesunken (CHF 1 Mio.). Aufgrund der Beruhigung auf den Kapitalmärkten im 1. Halbjahr 2012 resultiert beim Finanzergebnis ein Negativsaldo von CHF -0.2 Mio. gegenüber CHF -0.8 Mio. in der Vorjahresperiode. Infolge dieser Entspannung blieb das Gruppenergebnis in der traditionell schwächeren ersten Jahreshälfte mit CHF 0.2 Mio. stabil. Die Bilanz weist weiterhin einen hohen Eigenkapitalanteil von 69.8% aus. Mit diversen Massnahmen setzt Loeb das Credo der Kundennähe um. Im Loeb-Warenhaus Bern wurde die 1. bis 3. Etage umgestellt. Um sich gegen die starke Konkurrenz des Online-Handels und die damit einhergehende rückläufige Entwicklung des Absatzes von Musikalien und Tonträgern zu behaupten, setzt das Musikhaus Krompholz vermehrt auf personalisierte Dienstleistungen für Musikinteressierte und den Verkauf von qualitativ hochstehenden Instrumenten. Seit Mai ist eine erfreuliche Kehrtwendung bei der Konsumentenstimmung festzustellen. Ob dieser Trend im zweiten Halbjahr 2012 anhält, ist zum heutigen Zeitpunkt ungewiss. Für das Geschäftsjahr 2012 wird deshalb auf eine Prognose verzichtet.
