Schweizerische Nationalbank

Schweizerische Nationalbank

Bundesplatz 1

3011Bern

    • Rechtsform:

    • Aktiengesellschaft
    • Status:

    • aktiv

    • Kapitalisierung:

    • CHF 25'000'000.00
    • Gründungsjahr:

    • 1907

    • D-U-N-S® Nr.:

    • 48-083-8473

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    • Handelsregistereintrag:

    • 10.06.1907

    • Rechtlicher Sitz:

    • 3000 Bern

    • HR-Nummer:

    • CH-035.3.000.957-7

    • UID:

    • CHE-105.944.570

    • HR-Amt:

    • Kanton Bern

    • Revisionsstelle:

    • KPMG AG

Management & Mitarbeiter

Finanzielles

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Firmennamen & Kontakt

Tätigkeit

    • Firmenzweck:

    • Die Nationalbank führt die Geld- und Währungspolitik im Gesamtinteresse des Landes. Sie gewährleistet die Preisstabilität. Dabei trägt sie der konjunkturellen Entwicklung Rechnung. In diesem Rahmen hat sie folgende Aufgaben: (a.) Sie versorgt den Schweizerfranken-Geldmarkt mit Liquidität. (b.) Sie gewährleistet die Bargeldversorgung. (c.) Sie erleichtert und sichert das Funktionieren bargeldloser Zahlungssysteme. (d.) Sie verwaltet die Währungsreserven. (e.) Sie trägt zur Stabilität des Finanzsystems bei. Sie wirkt bei der internationalen Währungskooperation mit. Sie arbeitet dazu nach Massgabe der entsprechenden Bundesgesetzgebung mit dem Bundesrat zusammen. Sie erbringt dem Bund Bankdienstleistungen. Dabei handelt sie im Auftrag der zuständigen Bundesstellen. Die Nationalbank hat das ausschliessliche Recht zur Ausgabe der schweizerischen Banknoten.

    • Branche(n):

    • NOGA 2008:

    • 641100

Verbindungen

    • Niederlassungen:

    • Genève 3, Lugano

      Im Ausland

News

SNB ortet «erhebliches» Verlustpotenzial bei UBS und CS

16.06.2022

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 6'800.00 -3.95%)) attestiert sowohl der Credit Suisse (CSGN 5.89 -0.20%) wie auch der UBS (UBSG 16.24 +1.53%) eine Verbesserung ihrer Kapitalpositionen. Allerdings hätten sich die beiden Schweizer Grossbanken bezüglich der Profitabilität unterschiedlich entwickelt, stellt die SNB in ihrem neuen Bericht zur Finanzstabilität fest.
Die CS habe das regulatorische Kapital per Ende des ersten Quartals 2022 im Vergleich zum Stand vor einem Jahr verbessert, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten SNB-Bericht. Das sei zum einen auf einen Abbau bei den Risikopositionen um rund 10% zurückzuführen. Zum anderen habe die CS in der Folge des letztjährigen Verlusts wegen dem Hedgefonds Archegos ihr Kernkapital aufgestockt, erinnert die Nationalbank.
Auch die UBS hat ihre Kapitalquoten im Vergleich zum Vorjahreswert erhöht. Sie habe dies allerdings über einbehaltene Gewinne erreicht. Beide Grossbanken wiesen zum Ende des ersten Quartals 2022 Kapitalquoten über den Niveaus von vor der Pandemie aus und übertrafen damit auch die Schweizer Kapitalanforderungen der «Too big to fail»-Regulierung. Sie lägen aber auch im internationalen Vergleich über dem Durchschnitt der systemrelevanten Banken.
Bezüglich Profitabilität allerdings habe die UBS von einem starken Anstieg der Erträge profitiert, während die CS eine negative Kapitalrentabilität ausgewiesen haben, schreibt die SNB weiter. So hätten Rückstellungen für Gerichtsfälle und eine hohe Goodwill-Wertberichtigung belastet, gleichzeitig habe die CS auch eine recht schwache operative Leistung gezeigt.
Auch der Blick auf die Risikopositionen zeigt im SNB-Bericht eine auseinandergehende Entwicklung bei den beiden Grossbanken auf. So hat die CS die risikogewichteten Aktiven (RWA) bezüglich Kreditrisiko seit dem ersten Quartal 2021 um rund 15% abgebaut, dies vor allem durch den Abbau von Aktivitäten im Investment Banking. Die Konkurrentin UBS hat dagegen in der gleichen Periode ihre Kreditrisiken vor allem über höhere Ausleihungen in der Vermögensverwaltungsdivision um 6% erhöht.
Im Vergleich zu den hohen Kreditrisiken fallen die Marktrisiken bei beiden Banken weniger stark ins Gewicht. Die SNB verweist darauf, dass diese Positionen in den Handelsbüchern oft abgesichert seien. Dennoch blieben auch die Marktrisiken für beide Banken bedeutend, betont die SNB. Auch die Hedging-Strategien könnten nicht gegen sämtliche Risiken schützen, zudem seien auch nicht alle Marktrisiken in den risikogewichteten Aktiven abgebildet, mahnt sie.
Für die SNB sind beide Grossbanken insgesamt «gut aufgestellt», um das seit Ende 2021 schwieriger gewordene Umfeld zu bewältigen. So sei das direkte Engagement sowohl der CS wie auch der UBS in Russland und der Ukraine verhältnismässig gering. Dennoch zeigten die Stressanalysen, dass das Verlustpotenzial für beide Banken «erheblich» bleibe. Unabhängig von finanziellen Schocks könnten aber auch operationelle Risiken – vor allem rechtliche Risiken – zu substanziellen Verlusten führen, mahnt die SNB.
Ein immer grösseres Auseinanderdriften gebe es auch bei der Einschätzung des Marktes, stellt die CS fest. Das zeige sich in den unterschiedlichen Entwicklungen von Marktindikatoren wie den Aktienkursen und den Credit Default Swaps (CDS). In der Folge der hohen Verluste wegen dem Hedgefonds Archegos unterschieden die Märkte stärker zwischen den beiden Instituten, wobei die UBS klar positiver eingeschätzt werde.
Kapitalpuffer der meisten Inlandsbanken wohl ausreichend
Die Schweizer Inlandbanken erwiesen sich im Jahr 2021 als widerstandsfähig. Die auf den Binnenmarkt fokussierten Institute dürften nach Ansicht der SNB auch einen zusätzlichen externen Schock mehrheitlich überstehen.
Die Kapitalpolster der Inlandsbanken seien ein entscheidendes Element für deren Widerstandskraft, betonte die SNB in ihrem «Bericht zur Finanzstabilität 2022». Denn die Kapitalpolster bestimmten nicht nur, wie viele Kredite eine Bank vergeben könne. Sie helfen den Instituten auch, mögliche Verluste zu verkraften.
Die Kapitalpuffer der Inlandsbanken seien «beträchtlich» und lägen aktuell auf einem historisch hohen Niveau, betonte die SNB. Sie befänden sich entsprechend auch deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen.
Eine Szenarioanalyse der SNB lege nahe, dass die «meisten» Institute auch einen Sturm wie eine anhaltende Rezession im Euroraum oder einen Zinsschock mit entsprechenden Folgen für den Schweizer Hypotheken- und Immobilienmarkt überstehen würden.
Die meisten Institute wären in der Lage, die entstehenden Verluste aufzufangen und ihre Rolle als Kreditgeber für die Realwirtschaft wahrzunehmen, erklärten die Währungshüter.
Die Rentabilität der Inlandsbanken sei im historischen Vergleich aber nach wie vor niedrig, erklärte die SNB. Sie dürfte sich aber künftig allmählich verbessern, weil die Zinsmargen vom jüngsten Anstieg der langfristigen Zinssätze profitieren würden.
Risiko Immobilienmarkt
Ein besonderes Schlaglicht wirft die SNB einmal mehr auf den heimischen Immobilienmarkt. Die inländisch ausgerichteten Banken hätten ihr Engagement in dem Bereich weiter erhöht.
Angesichts der zunehmend überzogenen Bewertungen sei aber eine Marktkorrektur wahrscheinlicher geworden. Das gelte insbesondere für Renditeliegenschaften.
Steigende Zinssätze könnten laut SNB indes zu einer zu einer «sanften» Preiskorrektur mit einer entsprechenden Verringerung der Anfälligkeit führen. Doch je mehr und je schneller die Zinsen stiegen, desto grösser sei das Risiko einer starken und abrupten Korrektur auf dem Immobilienmarkt. Das würde die kreditgebenden Banken einem «erheblichen» Verlustpotenzial aussetzen.
Die SNB werde die Entwicklungen an den Hypotheken- und Immobilienmärkten daher weiterhin genau beobachten, erklärten die Währungshüter.
Der Bundesrat hatte auf Antrag der SNB im Januar 2022 den antizyklischen Kapitalpuffer auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie reaktiviert. Dieser war zuvor im Frühjahr 2020 im Zuge der Corona-Krise aufgehoben worden, damit die hiesigen Banken mehr Liquidität erhalten und die hiesige Wirtschaft besser mit Krediten versorgen können.
Das Instrument war vor rund neun Jahren eingeführt worden und sollte die Risiken einer Immobilienblase eindämmen.

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