ZMP Invest AG

ZMP Invest AG

Friedentalstrasse 43

6004Luzern

    • Rechtsform:

    • Aktiengesellschaft
    • Status:

    • aktiv

    • Kapitalisierung:

    • CHF 40'000'000.00
    • Gründungsjahr:

    • 2006

    • D-U-N-S® Nr.:

    • 48-338-0064

Nachfolgend sowie unter den weiteren Menüpunkten finden Sie alle wichtigen Informationen über die ZMP Invest AG. Neben öffentlichen Daten finden Sie auch Informationen zu Zahlungserfahrungen, Geschichte, Firmenstruktur und Finanzen sowie zur Vernetzung der verantwortlichen Personen.

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Handelsregister

    • Handelsregistereintrag:

    • 17.05.2006

    • Rechtlicher Sitz:

    • 6000 Luzern

    • HR-Nummer:

    • CH-100.3.786.434-1

    • UID:

    • CHE-112.927.938

    • HR-Amt:

    • Kanton Luzern

    • Revisionsstelle:

    • KPMG AG

Management & Mitarbeiter

Finanzielles

    • Bonitätsauskunft:

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    • Betreibungsauszug:

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    • Bonitäts-Zertifikat:

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Firmennamen & Kontakt

Tätigkeit

    • Firmenzweck:

    • Kauf, Verwaltung und Veräusserung von Beteiligungen sowie inbesondere Halten einer stimmen- und kapitalmässigen Mehrheitsbeteiligung an der Emmi AG, in Luzern (CH-100.3.020.084-8); Erwerb und Veräusserung von Immobilien; Vornahme von Finanzierungen und Gewährung von Darlehen.

    • Branche(n):

    • NOGA 2008:

    • 642001, 683100, 683200, 649202, 661900

Verbindungen

    • Tochtergesellschaften:

    • Im Ausland

News

Solides Ergebnis innerhalb der eigenen Erwartungen; Strategieumsetzung auf Kurs

02.03.2020

Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete Emmi einen Nettoumsatz von CHF 3‘494.0 Millionen (Vorjahr CHF 3‘457.4 Mio.), was einem Zuwachs von 1.1 % entspricht. Dieser setzt sich zusammen aus einem organischen Wachstum von 2.2 %, einem positiven Akquisitionseffekt von 0.4 % und einen negativen Währungseffekt von -1.5 %. Das erfreuliche und über alle Divisionen breit abgestützte organische Wachstum von 2.2 % liegt im oberen Drittel der im Rahmen der Präsentation der Halbjahresergebnisse von 2 % bis 3 % auf 1.5 % bis 2.5 % angepassten Bandbreite. Wachstumstreiber waren die strategischen Nischenmärkte wie italienische Dessertspezialitäten und Ziegenmilchprodukte, Markenprodukte wie Emmi Caffè Latte und die Wachstumsmärkte Lateinamerika und Nordafrika.
Das EBIT belief sich auf CHF 217.8 Millionen (Vorjahr CHF 216.7 Mio.) und liegt damit ebenfalls im Bereich der kommunizierten Erwartungen. Die EBIT-Marge erreichte 6.2 % (Vorjahr 6.3 %). Es resultierte ein Reingewinn von CHF 166.2 Millionen (Vorjahr bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an «siggi's»: CHF 175.5 Mio.). Die Reingewinnmarge beträgt somit 4.8 % (Vorjahr bereinigt 5.1 %). Zwei Faktoren waren für diese Entwicklung entscheidend: erstens die Zunahme der Steuerquote von 13.7 % auf 16.6 % und zweitens eine deutliche Erhöhung der Minderheitsanteile am Unternehmensgewinn im Zuge deren erfolgreicher Entwicklung von CHF 5.1 Millionen auf CHF 9.0 Millionen.
Konsequente Strategieumsetzung
Emmi ist 2019 in der Umsetzung ihrer Strategie grosse Schritte vorangekommen. Die Positionen in Wachstumsmärkten ausserhalb Europas wurden weiter gestärkt und Investitionen in erfolgsversprechende Nischen getätigt. Ersteres insbesondere durch die Beteiligungserhöhung an Laticínios Porto Alegre in Brasilien und den Zusammenschluss von Surlat und Quillayes in Chile; beides zur Stärkung des Lateinamerikageschäfts und nicht zuletzt auch des Markengeschäfts.
Die Beteiligung am österreichischen Ziegen- und Schafmilchverarbeiter Leeb, die Übernahme der italienischen Dessertfirma Pasticceria Quadrifoglio sowie der Kauf der Blauschimmel-Produktionsstätte in den USA sind alles Massnahmen, die auf die Stärkung der Position von Emmi in attraktiven strategischen Nischen zielen. Urs Riedener, CEO Emmi Gruppe, kommentiert: «Wir sind ertragsseitig solide unterwegs und stehen 2020 dank reger Akquisitionstätigkeit vor einem Wachstumssprung.»
Nachhaltigkeit als Teil der Firmenphilosophie
2019 hat sich Emmi auch wiederum intensiv mit der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele und den damit verbundenen Massnahmen auseinandergesetzt. Es wurden bedeutende Fortschritte erzielt, die eine Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichen. Neben den ambitionierteren Zielen für die vier bestehenden Fokusthemen (Treibhausgase, Milch, Verschwendung, Mitarbeitende) umfassen Strategie und Ziele neu auch das Thema Wasser.
Gewinnentwicklung
Der Bruttogewinn erhöhte sich im Berichtsjahr um CHF 13.7 Millionen auf CHF 1’266.6 Millionen (Vorjahr CHF 1'252.9 Mio.). Dieser Anstieg ist auf das gute organische Wachstum zurückzuführen und wäre ohne die insgesamt negativen Währungseffekte noch deutlich höher ausgefallen. Die Bruttogewinnmarge konnte von 36.2 % auf 36.3 % gesteigert werden.
Nach Berücksichtigung des Personalaufwands von CHF 462.4 Millionen (Vorjahr CHF 458.5 Mio.), des Sonstigen Betriebsaufwands von CHF 458.3 Millionen (Vorjahr CHF 446.9 Mio.) und der Anderen betrieblichen Erträge von CHF 6.9 Millionen (Vorjahr CHF 5.3 Mio.) resultierte ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf Vorjahrsniveau: CHF 352.9 Millionen gegenüber CHF 352.8 Millionen. Die EBITDA-Marge reduzierte sich damit geringfügig von 10.2 % im Vorjahr auf 10.1 % in der Berichtsperiode.
Nach Berücksichtigung der Abschreibungen und Amortisationen im Umfang von CHF 135.4 Millionen (Vorjahr CHF 136.4 Mio.) resultierte für die Berichtsperiode ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 217.8 Millionen. Das Vorjahres-EBIT von CHF 216.7 Millionen wurde damit um CHF 1.1 Millionen oder 0.5 % übertroffen. Die EBIT-Marge reduzierte sich geringfügig von 6.3 % im Vorjahr auf 6.2 % im Jahr 2019.
Das Ergebnis von assoziierten Gesellschaften und Gemeinschaftsorganisationen blieb mit einem Verlust von CHF 1.1 Millionen auf dem Niveau des bereinigten Vorjahres, während sich das Finanzergebnis (Nettofinanzaufwand) auf CHF 6.8 Millionen belief (Vorjahr CHF 6.5 Mio.). Die Ertragssteuern betrugen in der Berichtsperiode CHF 34.8 Millionen. Gegenüber dem (um den «siggi's-Effekt») bereinigten Vorjahresbetrag von CHF 28.6 Millionen entspricht dies einer Zunahme um CHF 6.2 Millionen. Die Steuerquote betrug somit 16.6 % (Vorjahr bereinigt 13.7 %). Die Zunahme der Steuerquote ist insbesondere auf im Vorjahr aktivierte Steueransprüche und eine deshalb sehr tiefe Steuerquote zurückzuführen. So ergibt sich ein Unternehmensgewinn einschliesslich Minderheitsanteile von CHF 175.2 Millionen, dies gegenüber CHF 238.3 Millionen im Vorjahr. Der (um den «siggi's-Effekt») bereinigte Unternehmensgewinn des Vorjahres belief sich auf CHF 180.5 Millionen und lag damit CHF 5.3 Millionen über dem Unternehmensgewinn der Berichtsperiode.
Die deutliche Erhöhung der Minderheitsanteile am Unternehmensgewinn von CHF 5.1 Millionen im Vorjahr auf CHF 9.0 Millionen in der Berichtsperiode ist primär auf die 2018 erfolgten Beteiligungserhöhungen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilen, aber auch auf Profitabilitätssteigerungen im Jahr 2019 zurückzuführen.
Entsprechend resultierte in der Berichtsperiode ein Reingewinn von CHF 166.2 Millionen gegenüber CHF 175.5 Millionen im Vorjahr (bereinigt). Hauptgründe für die Reduktion des Reingewinns waren – wie oben erwähnt – einerseits die im Vorjahr sehr tiefe Steuerquote und andererseits der gestiegene Anteil der Minderheiten am Unternehmensgewinn. Die Reingewinnmarge sank von 5.1 % im Vorjahr (bereinigt) auf 4.8 % in der Berichtsperiode.
Angepasste Dividenden- und Goodwillpolitik
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung (2. April 2020) eine Erhöhung der Dividende um CHF 3.00 oder 33 % auf CHF 12.00 je Namenaktie. Diese deutliche Erhöhung ist eine Folge der wie angekündigt angepassten Dividendenpolitik von Emmi, die eine Erhöhung der Ausschüttungsquote auf 40 % bis 50 % des Reingewinns (zuvor 25 % bis 30 %) vorsieht.
Unter Berücksichtigung der ab dem Geschäftsjahr 2020 angepassten Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätze für Goodwill entspricht dies einer zukünftigen Ausschüttungsquote von 35 % bis 45 % des Reingewinns. Bezüglich Goodwill hat sich Emmi entschieden, rückwirkend auf den 1. Januar 2020 und somit erstmalig anwendbar für das Geschäftsjahr 2020 einen Methodenwechsel vorzunehmen und Goodwill mit dem Eigenkapital zu verrechnen. Diese Methode wird bereits heute von der klaren Mehrheit der börsenkotierten Swiss GAAP FER-Anwender bevorzugt.
Ausblick
Trotz verschiedener Konjunkturrisiken ist Emmi aufgrund der grundsätzlich positiven Konsumentenstimmung als Konsequenz der tiefen Arbeitslosigkeit in vielen Ländern vorsichtig optimistisch hinsichtlich der für das Unternehmen relevanten makroökonomischen Bedingungen.
In der Schweiz werden der markante Importdruck und der Preiskampf im Detailhandel anhalten. Auch der Einkaufstourismus bleibt stets ein Thema. Stabile bis leicht steigende organische Umsätze in der Schweiz bleiben das Ziel, das Emmi mit der Unterstützung starker Markenkonzepte erreichen will.
Starke Marken sind auch in der Division Europa wichtige Erfolgsfaktoren. Obwohl die Auswirkungen des Brexit für ganz Europa zurzeit noch nicht zuverlässig abschätzbar sind und sich die Konjunktur in Europa nur sehr schwach entwickelt, rechnet Emmi mit einem organischen Wachstum in der Division Europa.
In der Division Americas wird auch für 2020 mit einer wachsenden Nachfrage in den USA und Mexiko gerechnet. Sofern sich das Milchaufkommen in Tunesien wieder normalisiert und sich die sozialen Unruhen in Chile legen, dürfen auch von diesen Märkten starke Wachstumsimpulse erwartet werden. Brasilien wird den Umsatz der Division Americas im 2020 sehr deutlich erhöhen, zum organischen Wachstum allerdings erst einen geringfügigen Beitrag leisten. Das Umsatzwachstum hemmen werden zudem die beiden europäischen Märkte der Division Americas – Spanien und Frankreich.
Emmi zeigt sich in einer robusten Form und ist gut diversifiziert. Die Strategieumsetzung wird weiterhin konsequent vorangetrieben werden. Ein organisches Umsatzwachstum im Rahmen der mittelfristigen Prognosen dürfte deshalb auch für 2020 realistisch sein. Aufgrund der kürzlich akquirierten Gesellschaften erschliessen sich weitere Ertragspotenziale, wobei kurzfristig auch Integrationskosten anfallen werden. Um die Erträge zu stützen, wird Emmi ihr Effizienzsteigerungsprogramm fortsetzen und in gewissen Bereichen gezielt intensivieren. Insgesamt erwartet Emmi auf Konzernstufe 2020 ein leicht steigendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT. Die Reingewinnmarge dürfte hingegen leicht sinken, was unter anderem auf eine voraussichtlich steigende Steuerquote, höhere Finanzaufwendungen und steigende Minderheitsanteile als Konsequenz der steigenden Profitabilität der Gesellschaften mit Minderheitsaktionären zurückzuführen ist. Emmi bestätigt die mittelfristigen Umsatzwachstumsprognosen und die Prognose für die Reingewinnmarge. Die nachfolgend aufgeführten Prognosen 2020 wie auch die Mittelfristprognosen berücksichtigen die Auswirkungen der Umstellung der Goodwillpolitik.
Prognosen 2020
Umsatz Konzern: 2 % bis 3 %
Umsatz Division Schweiz: 0 % bis 1 %
Umsatz Division Americas: 4 % bis 6 %
Umsatz Division Europa: 1 % bis 3 %
EBIT: CHF 255 bis 265 Millionen
Reingewinnmarge: 4.8 % bis 5.3 %
Bemerkung: Nach bisheriger Goodwillpolitik hätte die EBIT-Prognose auf CHF 225 Millionen bis 235 Millionen gelautet und die Reingewinnmarge wäre mit 4.0 % bis 4.5 % prognostiziert worden.

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