UBS Switzerland AG - News

07.09.2021

UBS soll kurz vor dem Verkauf ihres Private-Banking-Geschäfts in Spanien stehen

Die Grossbank soll kurz vor dem Verkauf ihres Private-Banking-Geschäfts in Spanien stehen. Gemäss dem Nachrichtenportal Cinco Dias steht eine Vereinbarung mit der spanischen Singular Bank kurz vor der Unterzeichnung. UBS (UBSG 15.42 -0.03%) sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AWP von Spekulationen.
Quelle: www.fuw.ch

20.07.2021

UBS mit Gewinnsprung

Die UBS (UBSG 13.87 +3.9%) hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr und damit die Erwartungen klar übertroffen. Sie profitierte von den günstigen Marktbedingungen vor allem an den Aktienmärkte und der insgesamt weiter positiven Anlegerstimmung.
Unter dem Strich blieb der grössten Schweizer Bank in der Periode von April bis Juni ein Gewinn von 2,01 Mrd. $, was einem Plus von 63% im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Vor Steuern erzielte sie einen Gewinn von 2,59 Mrd. $ und damit sogar 64% mehr als in der Vorjahresperiode, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.
Die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens wurden damit deutlich übertroffen. Das hat unter anderem auch damit zu tun, dass sie für Restrukturierungen lediglich 90 Mio. $ verbuchte anstelle der angekündigten 300 Mio. Die UBS hatte zum ersten Quartal ein Kostensenkungsprogramm über 1 Mrd. $ bekannt gegeben, wobei sie im zweiten Quartal die erwähnten 300 Mio. verbuchen wollte. Mit anderen Worten: sie ist diesbezüglich etwas im Rückstand.
Die Bank ist im zweiten Quartal erneut deutlich gewachsen. So stieg der Geschäftsertrag um 21% 9,0 Mrd. $, während die Kosten deutlich geringer um 10% zulegten. Entsprechend verbesserte sich auch das Verhältnis aus Kosten und Erträgen um 4 Prozentpunkte auf 71,8%.
UBS-CEO Ralph Hamers zeigte sich in der Mitteilung denn auch erfreut: «Wir haben unsere positive Geschäftsdynamik im zweiten Quartal fortgesetzt. Die Geschäftsentwicklung nimmt immer mehr an Fahrt auf und unsere strategischen Entscheide und Initiativen tragen Früchte».
Zum guten Ergebnis im zweiten Quartal haben sämtliche Geschäftsbereiche und Regionen beigetragen. Sehr gut lief es etwa im Kerngeschäft, der globalen Vermögensverwaltung (GWM). Hier stieg der Vorsteuergewinn um 47% auf 1,29 Mrd. $. Die UBS als weltgrösste Vermögensverwaltungs-Bank zog im Berichtsquartal (gebührengenerierende) Neugelder in Höhe von 25,0 Milliarden Dollar an und verwaltete damit zur Jahresmitte 3230 Mrd. an Kundenvermögen im GWM-Bereich bzw. 4485 Mrd. auf Gruppenstufe.
Das Kreditvolumen an Kunden in der Division lag Ende Quartal bei 228 Mrd., dies bei einer Nettoneukreditvergabe von 7 Mrd. $. Die Bank will bekanntlich ihre Kunden dazu bringen, mittels Krediten von der Bank mehr Geschäfte zu tätigen.
Deutlich mehr verdiente die UBS auch in der Schweiz. Im hiesigen Personal & Corporate Banking fiel der Vorsteuergewinn mit 456 Mio. Fr. rund doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Die UBS profitierte dabei etwa von der Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken in Höhe von 42 Mio. Fr.
Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte die Bank aufgrund des erwarteten Wirtschaftseinbruchs als Folge der Coronapandemie im Schweiz-Geschäft entsprechende Wertberichtigungen von 104 Mio. Fr. gebildet. Auf Gruppenebene wurden im abgelaufenen Quartal 80 Mio. $ an Wertberichtigungen aufgelöst, nachdem in der gleichen Periode im Vorjahr 272 Mio. $ gebildet worden waren.
Auch die Investment Bank (+9% auf 668 Mio.) und das Asset Management (+62% auf 255 Mio.) konnten ihre Vorsteuerergebnisse nochmals steigern. Die Investment Bank profitierte dabei laut eigenen Angaben vor allem von hohen Erträgen im globalen M&A-Geschäft, also dem Geschäft mit Firmenübernahmen und -verkäufen. Dass der Gewinn nicht deutlicher stieg, hat vor allem mit höheren Rückstellungen für Rechtsfälle (65 Mio.) und Restrukturierungskosten (33 Mio.) zu tun.
Einmal mehr hat auch die Kapitalisierung deutlich zugenommen. Die harte Kernkapitalquote stieg um 50 Basispunkte auf 14,5%, die Leverage Ratio um 20 Basispunkte auf 4,09%. Bei beiden Werten liegt sie damit weit über ihren eigenen Zielwerten.
Entsprechend würden auch die Aktienrückkäufe ab Morgen Mittwoch wieder aufgenommen, hiess es aus dem Management. Im ersten Halbjahr 2021 hat die Bank Aktien im Wert von 1,4 Mrd. zurückgekauft, in laufenden Quartal sollen es 0,6 Mrd. $ an Rückkäufen werden. Im vergangenen Jahr hatte die Bank wegen Corona ihre Aktienrückkäufe auf Geheiss der Finanzmarktaufsicht Finma bekanntlich stoppen müssen.
Angesichts der guten Zahlen gibt sich die Bank im Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf verhalten optimistisch. Die Erträge dürften im laufenden dritten Quartal von saisonalen Faktoren wie etwa der Sommerferienzeit und damit einer geringeren Kundenaktivität beeinflusst sein. Die höheren Vermögenspreise sollten sich hingegen positiv auf die Gebühreneinnahmen auswirken.
Die von der UBS veröffentlichten Zahlen werden in ersten Analysten-Kommentaren sehr gut aufgenommen. Die UBS-Aktie gewinnt entsprechend vorbörslich 3,1%.
Quelle: www.fuw.ch

25.06.2021

US-Kartellverfahren gegen Credit Suisse und UBS wegen Archegos

Den von der Archegos-Pleite betroffenen Banken droht gemäss einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg auch noch eine Untersuchung des US-Justizministeriums wegen Unternehmensabsprachen. Von dem milliardenschweren Zusammenbruch des US-Hedgefonds waren auch die Schweizer Grossbanken Credit Suisse (CSGN 9.88 +2.15%) und UBS (UBSG 14.34 +0.14%) betroffen.
Die US-Ermittler untersuchten, wie die global tätigen Banken mit den milliardenschweren Geschäften der Archegos Capital Management des Investors Bill Hwang umgegangen seien, heisst es in einer Bloomberg-Meldung vom Donnerstag. Zumindest ein Teil der Untersuchung werde von der Kartell-Division des Justizministeriums (DoJ) durchgeführt, berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Weder die Banken noch das DoJ wollten gegenüber Agenturen zum Bericht Stellung beziehen.
Der Zusammenbruch des Hedgefonds Archegos von Mitte März hatte für eine Reihe von globalen Grossbanken Verluste von insgesamt mehr als 10 Mrd. $ verursacht. Am heftigsten hatte es die Credit Suisse getroffen, die einen Verlust von insgesamt 5 Mrd. Fr. vermelden musste. Die UBS verbuchte einen Verlust 434 Mio. $. Zu den weiteren betroffenen Grossbanken gehören die japanische Nomura, die US-Bank Morgan Stanley (MS 87.08 +1.41%) sowie die Deutsche Bank (DBK 11.07 +0.6%).
Quelle: www.fuw.ch

06.05.2021

UBS verkauft Clearstream-Paket an Deutsche Börse

Die UBS (UBSG 13.98 +2.57%) verkauft ihren verbleibenden Minderheitsanteil von 48,8% am Clearstream Fund Centre (CFC) für rund 390 Mio. Fr. an die Deutsche Börse (DB1 139.45 -0.18%). Die Transaktion folgt auf den erfolgreichen Übergang des UBS Fondcenters zur Deutschen Börse im September 2020.
Langfristige kommerzielle Kooperationsvereinbarungen für die Erbringung von Dienstleistungen durch Clearstream an UBS würden trotz des Verkaufs bestehen bleiben, teilte die Schweizer Grossbank am Donnerstag mit. Die Transaktion soll im Juni 2021 abgeschlossen sein. Sie unterliege den üblichen Abschlussbedingungen.
Die UBS erwartet nun ausserdem im zweiten Quartal 2021 einen Gewinn nach Steuern von rund 35 Mio. $ sowie eine Erhöhung des harten Kernkapitals (CET1) von rund 400 Mio. $ auszuweisen, wie sie weiter mitteilte.
Bereits im vergangenen Oktober hatte die UBS 51,2% am UBS Fondcenter an die zur Deutschen Börse gehörende Clearstream verkauft. Für den Anteil hatte Clearstream damals nach Angaben der Deutschen Börse 389 Mio. Fr. bezahlt.
Quelle: www.fuw.ch

27.04.2021

Die Bank hat ein Traumquartal hinter sich

Die Bank hat ein Traumquartal hinter sich. Das übertüncht jedoch einen happigen Verlust aus dem Archegos-Kollaps.
UBS überrascht mit einem starken Erstquartalsgewinn von 1,8 Mrd. $. Erwartet wurde ein Ergebnis auf Vorjahresniveau von knapp 1,6 Mrd. Wie bereits 2020 liegt die Eigenkapitalrendite über 10%, die Bank schafft also effektiven Wert für ihre Aktionäre. Die Dividende von zuletzt 0.37 $ pro Aktie ist mit einem Gewinn pro Titel von 0.49 $ nach drei Monaten bereits verdient.
Allerdings übertüncht das starke Ergebnis einen herben Verlust von fast 800 Mio. $ in der Investmentbank (IB), was dem Quartalsgewinn unterm Strich 434 Mio. $ entzieht. Wie Konkurrentin Credit Suisse war UBS ebenfalls vom Kollaps des US-Hedge-Fund Archegos betroffen, auch wenn CS dabei den weit grösseren Betrag von rund 5 Mrd. Fr. verpulvert hat. Laut UBS-Chef Ralph Hamers würden durch den Fall im zweiten Quartal nochmals 87 Mio. $ verloren gehen.
Gemäss Hamers prüfe die Bank zurzeit das Risiko ihrer Kundenbeziehungen im Hedge-Fund-Geschäft und stehe im Dialog mit Regulatoren. Anders als gegen CS läuft gegen UBS aber kein Verfahren der Finanzmarktaufsicht, die auch keine Massnahmen verfügt haben soll. UBS ist weiter solide kapitalisiert und konnte 2021 bereits 1,1 Mrd. $ an eigenen Aktien zurückkaufen.
Quelle: www.fuw.ch

27.04.2021

Barbara Levi ist neue Chefjuristin

Die Bank hat Mike Dargan zum neuen Digitalchef und Barbara Levi zur neuen Chefjuristin ernannt. Sie ersetzt den langjährigen Chefjuristen Markus Diethelm, der als Senior Advisor die Bank noch eine Zeit berät.
Quelle: www.fuw.ch

05.03.2021

UBS hat Ergebnis für Geschäftsjahr 2020 geringfügig nach unten angepasst

Die Schweizer Grossbank UBS (UBSG 14.45 0%) hat ihr Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 geringfügig nach unten angepasst. Neu beträgt der Jahresgewinn 6,557 Mrd. Fr. Damit liegt das Ergebnis 72 Mio. Fr. unter dem Ende Januar genannten Betrag.
(Quelle: www.fuw.ch)

05.02.2021

UBS startet den nächsten Aktienrückkauf

Die Grossbank UBS (UBSG 13.46 +0.64%) startet den nächsten Aktienrückkauf am kommenden Montag. Sie will via eine zweite Handelslinie an der Schweizer Börse eigene Aktien im Wert von maximal 4 Mrd. Fr. (10% der ausstehenden Titel) erwerben.
Quelle: www.fuw.ch

03.02.2021

Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen

UBS (UBSG 13.31 +1.8%) hat das im März 2018 gestartete dreijährige Aktienrückkaufprogramm am (gestrigen) 2. Februar abgeschlossen. Insgesamt wurden 156,6 Mio. Aktien für 2 Mrd. Fr. zurückgekauft. Das entspricht 4,06% des aktuellen Aktienkapitals der Bank.
Quelle: www.fuw.ch

26.01.2021

UBS macht Gewinnsprung

Die UBS (UBSG 12.92 -1.75%) hat im vierten Quartal von der guten Stimmung an den Aktienmärkten profitiert und deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Und auch die Erwartungen des Marktes wurden klar übertroffen. Die Dividende für 2020 fällt zwar deutlich geringer aus, dafür werden die Aktienrückkäufe wieder aufgenommen.
Unter dem Strich verdiente die grösste Schweizer Bank in der Periode von Oktober bis Dezember 1,71 Mrd. $ was einem Plus von 137% im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Vor Steuern erzielte sie einen Gewinn von 2,06 Mrd. $ nach 0,93 Mrd. $ im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens wurden damit weit übertroffen.
Für das Gesamtjahr 2020 kann die UBS ein Gewinnplus von 54% auf 6,63 Mrd. $ ausweisen (2019: 4,30 Mrd. $). Auf Stufe Vorsteuergewinn sind es mit 8,23 Mrd. $ 47% mehr. Trotz des deutlichen Gewinnanstiegs fällt die Dividende mit 0.37 $ deutlich geringer aus als im Vorjahr (0.73 $).
Dies kommt allerdings nicht überraschend. Das Management hatte vor einiger Zeit bereits angekündigt, dass die direkten Ausschüttungen an die Aktionäre zugunsten von indirekten Ausschüttungen via Aktienrückkäufe zurückgefahren werden. Entsprechend lanciert die Bank auch wieder ein grossen Aktienrückkaufprogramm. So sollen in den nächsten drei Jahren Aktien im Wert von bis zu 4 Mrd. Fr. zurückgekauft werden.
Im laufenden ersten Quartal 2021 sollen eigene Titel im Wert von insgesamt bis zu 1,1 Mrd. $ erworben werden. Bekanntlich musste die UBS im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie und ihren Verwerfungen auf Geheiss der Finanzmarktaufsicht Finma ihre geplanten Aktienrückkäufe für 2020 stoppen.
Der neue CEO Ralph Hamers zeigt sich sehr zufrieden: «Unser starkes Ergebnis im Jahr 2020 ist ein deutlicher Beleg für die grundlegende Stärke unserer Marktstellung und das Engagement unserer Mitarbeitenden», wird er in der Mitteilung zitiert. Hamers, der zuletzt wegen einer Geldwäscherei-Affäre bei seinem früheren Arbeitgeber ING Bank unter Druck gekommen ist, führt die Geschicke der UBS seit Anfang November. Der neue CEO macht aber auch klar, dass er sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen will: «Der Wandel ist die einzige Konstante. Deshalb müsse die UBS agil bleiben und sich noch fitter machen für die Zukunft», so Hamers weiter.
Investment Bank steigert Gewinn markant
Alle Bereich der Bank konnten ihr Ergebnis im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Besonders stark fiel die Gewinnzunahme bei der Investment Bank aus. Diese verdiente vor Steuern 529 Mio. $ nach einem Verlust von 22 Mio. im Vorjahr. Der grösste Teil des Vorsteuergewinns stammt indes mit 936 Mio. $ aus dem Kerngeschäft, der globalen Vermögensverwaltung (GWM). Die UBS als weltgrösste Vermögensverwaltungs-Bank zog im Berichtsquartal Neugelder in Höhe von 21,1 Mrd. $ an und verwaltete damit Ende Jahr 3’016 Mrd. $ an Kundengeldern.
Für die Geschäftsentwicklung im laufenden ersten Quartal 2021 gibt sich das UBS-Management vorsichtig optimistisch. Die Bank geht davon aus, dass saisonale Faktoren wie eine im Vergleich zum vierten Quartal verstärkte Kundenaktivität die Ertragslage im Startquartal positiv beeinflussen werden.
Insgesamt hätten die jüngsten Entwicklungen indes wieder Zweifel an Verlauf und Tempo der Erholung aufkommen lassen.
Quelle: www.fuw.ch

26.01.2021

Vorschlag zur Wahl in den Verwaltungsrat

Die Grossbank UBS schlägt Claudia Böckstiegel und Patrick Firmenich zur Wahl in den Verwaltungsrat vor. Die 1964 geborene Böckstiegel ist seit 2020 Chefjuristin und Mitglied der erweiterten Konzernleitung des Pharmakonzerns Roche (ROG 320.80 +0.74%). Patrick Firmenich (Jahrgang 1962) ist seit 2016 VRP des Parfüm- und Duftstoffunternehmens Firmenich International.
Quelle: www.fuw.ch

13.01.2021

UBS schliesst Filialen: Darum specken Schweizer Banken ab

Bei der UBS schreitet der Filialabbau rasant voran. Wie die «NZZ» berichtet, schliesst die grösste Bank der Schweiz im ersten Quartal 44 Geschäftsstellen. Betroffen sind rund 150 Mitarbeiter – diese sollen so weit wie möglich in anderen Bereichen beschäftigt werden.
Bereits letztes Jahr hat das Geldhaus im Inland über zwei Dutzend Filialen dicht gemacht. Künftig wird die UBS weniger als 200 Geschäftsstellen in der Schweiz haben. Zentral sei, dass man sich am Kundenverhalten ausrichte, sagt Axel Lehmann, Schweiz-Chef der UBS. Über zwei Drittel der Kunden nutzen heute bereits die digitalen Kanäle des Geldhauses.
UBS kein Einzelfall
Auch Rivalin Credit Suisse ist auf Schrumpfkurs. Im Herbst 2020 verkündete die Grossbank, 39 ihrer 146 Filialen zu schliessen. Bis 2022 sollen so rund 100 Millionen Franken eingespart werden. Und die Zürcher Kantonalbank hat letztes Jahr sechs Geschäftsstellen für immer geschlossen.
neue aargauer bank aargau
Die Credit Suisse integriert die Neue Aargauer Bank. Dabei wird über die Hälfte der Filialen geschlossen. - Keystone
Die Branche wird immer kleiner. 2020 hatten Schweizer Banken gemäss der Nationalbank noch knapp 90'000 Vollzeit-Angestellte. 2011 waren es noch 20'000 Stellen mehr. Besonders die Grossbanken schrumpfen.
Grösste Herausforderung der Banken ist die Digitalisierung. Mehr und mehr rückt die Generation Y (Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden) in den Fokus. Diese gilt als technikaffin und erwartet von den Geldhäusern unkomplizierte, digitale Lösungen.
Druck von Smartphone-Banken
Diese bieten sogenannte Smartphone-Banken heute schon an – teils zu Spottpreisen. Gerade bei Gebühren für Auslandstransaktionen schiessen Revolut, Transferwise oder Neon unten rein.
revolut UBS
Die Smartphone-Bank Revolut setzt UBS & Co. unter Druck. - Revolut
Zudem bedrohen neuartige digitale Finanzdienste das Geschäftsmodell der Geldhäuser. So machen Peer-to-Peer-Kredite die Bank überflüssig. Und die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Branche komplett auf den Kopf zu stellen.
Trotz voranschreitender Digitalisierung geben die Banken die Filiale nicht ganz auf. «Wollen Sie eine Marke transportieren, brauchen Sie eine physische Präsenz», sagte letzten September Raiffeisen-Chef Heinz Huber der «NZZ». «Wenn Sie nicht mehr vor Ort sind, wenden sich Kunden oft nach zwei bis vier Jahren ab.»
Bankfiliale bleibt noch erhalten
Ähnlich sieht es Martin Scholl, Chef der ZKB. Vergangenen Herbst erklärte er dem «Blick»: «Banken wie die ZKB wird es noch lange geben, dabei geht es auch um Vertrauen. Wer sich seine Pensionskasse auszahlen lässt, der wird das ganze Geld kaum bei einer Smartphone-Bank deponieren.» Das werde sich in den nächsten fünf oder zehn Jahren nicht ändern, glaubt Scholl.
Trotzdem bringen die gestandenen Geldhäuser neue Digital-Angebote. Die ZKB hat etwa mit Frankly eine Vorsorge-App lanciert, die Credit Suisse will mit dem Digital-Bankkonto CSX junge Kunden anlocken. Um ein Konto zu eröffnen, braucht man nicht eine Geschäftsstelle aufzusuchen. Ein Smartphone reicht.
Quelle: www.nau.ch

12.01.2021

UBS schliesst Filialen in der Schweiz

(AWP) Die Grossbank UBS (UBSG 13.47 -0.26%) gleist ein Sparprogramm in der Schweiz auf. Konkret sollen 44 der heute 240 Filialen geschlossen werden. Davon betroffen sind 150 Mitarbeitende. Zu Entlassungen soll es jedoch nicht kommen.
UBS-Schweiz-Chef Axel Lehmann bestätigte in einem Interview in der «NZZ» vom Dienstag entsprechende Medienberichte. Es seien primär kleinere Geschäftsstellen, die geschlossen würden, sagte er. «Es ist wie bei einem Dorflädeli: Wenn zu wenig Leute es besuchen, weil die Kunden ihre Güter online bestellen oder in der grösseren Filiale einkaufen, werden Sie diesen Laden auch nicht aufrechterhalten können.» Bereits 2020 hatte die UBS 28 Filialen dichtgemacht.
Zu Entlassungen soll es jedoch im Moment nicht kommen: Die betroffenen Mitarbeitenden würden in enger Absprache mit der Arbeitnehmervertretung soweit wie möglich in anderen Geschäftsstellen und Bereichen eingesetzt, heisst in einer in einer internen Mitteilung der Grossbank, die AWP vorliegt. Insgesamt seien rund 150 Mitarbeitende betroffen, führte ein Sprecher auf Anfrage aus.
Die Schliessungen sollen per Ende März vorgenommen werden und sind quer über die ganze Schweiz verteilt. Bereits am Montagabend hatten die CH-Media-Zeitungen über die geplanten neuerlichen Schliessungen berichtet. Die UBS wollte sich zu dem Zeitpunkt jedoch weder gegenüber CH Media noch der Nachrichtenagentur AWP dazu äussern.
Schaltertransaktionen gehen zurück
Lehmann, der die UBS Mitte Jahr verlassen wird, begründete die Schliessungen mit den veränderten Kundenbedürfnissen. Die Schaltertransaktionen seien dieses Jahr um rund 10 Prozent zurückgegangen, während die Nutzung des digitalen Angebots stark steige, sagte er. Die Pandemie sei aber keine Entschuldigung, sie habe diese Transformation einfach beschleunigt. «Traditionell hatten wir über 300 Geschäftsstellen.» Die Kunden nutzten E- und Mobilebanking sowie Twint inzwischen viel öfter.
Die zweite Schweizer Grossbank Credit Suisse (CSGN 12.18 +0.66%) hatte bereits im vergangenen Sommer die Schliessung von Filialen in der Schweiz angekündigt. Damals wurde mitgeteilt, dass nur noch 109 der 146 Standorte beibehalten würden.
Quelle: www.fuw.ch

12.01.2021

UBS schliesst Filialen in der Schweiz

(AWP) Die Grossbank UBS (UBSG 13.47 -0.26%) gleist ein Sparprogramm in der Schweiz auf. Konkret sollen 44 der heute 240 Filialen geschlossen werden. Davon betroffen sind 150 Mitarbeitende. Zu Entlassungen soll es jedoch nicht kommen.
UBS-Schweiz-Chef Axel Lehmann bestätigte in einem Interview in der «NZZ» vom Dienstag entsprechende Medienberichte. Es seien primär kleinere Geschäftsstellen, die geschlossen würden, sagte er. «Es ist wie bei einem Dorflädeli: Wenn zu wenig Leute es besuchen, weil die Kunden ihre Güter online bestellen oder in der grösseren Filiale einkaufen, werden Sie diesen Laden auch nicht aufrechterhalten können.» Bereits 2020 hatte die UBS 28 Filialen dichtgemacht.
Zu Entlassungen soll es jedoch im Moment nicht kommen: Die betroffenen Mitarbeitenden würden in enger Absprache mit der Arbeitnehmervertretung soweit wie möglich in anderen Geschäftsstellen und Bereichen eingesetzt, heisst in einer in einer internen Mitteilung der Grossbank, die AWP vorliegt. Insgesamt seien rund 150 Mitarbeitende betroffen, führte ein Sprecher auf Anfrage aus.
Die Schliessungen sollen per Ende März vorgenommen werden und sind quer über die ganze Schweiz verteilt. Bereits am Montagabend hatten die CH-Media-Zeitungen über die geplanten neuerlichen Schliessungen berichtet. Die UBS wollte sich zu dem Zeitpunkt jedoch weder gegenüber CH Media noch der Nachrichtenagentur AWP dazu äussern.
Schaltertransaktionen gehen zurück
Lehmann, der die UBS Mitte Jahr verlassen wird, begründete die Schliessungen mit den veränderten Kundenbedürfnissen. Die Schaltertransaktionen seien dieses Jahr um rund 10 Prozent zurückgegangen, während die Nutzung des digitalen Angebots stark steige, sagte er. Die Pandemie sei aber keine Entschuldigung, sie habe diese Transformation einfach beschleunigt. «Traditionell hatten wir über 300 Geschäftsstellen.» Die Kunden nutzten E- und Mobilebanking sowie Twint inzwischen viel öfter.
Die zweite Schweizer Grossbank Credit Suisse (CSGN 12.18 +0.66%) hatte bereits im vergangenen Sommer die Schliessung von Filialen in der Schweiz angekündigt. Damals wurde mitgeteilt, dass nur noch 109 der 146 Standorte beibehalten würden.
Quelle: www.fuw.ch

11.12.2020

UBS übernimmt Immobilienfonds Residentia

Zürich - Die UBS übernimmt das Management des Immobilienfonds Residentia. Er enthält hauptsächlich Wohnliegenschaften im Tessin. Mit der Übernahme will die Zürcher Grossbank ihre Präsenz im Südschweizer Immobilienmarkt stärken.
Per Anfang Februar 2021 wird die UBS Fund Management (Switzerland) AG die Verwaltung des Schweizer Immobilienfonds Residentia übernehmen, informiert die UBS in einer Mitteilung. Der börsenkotierte Fonds hält hauptsächlich Wohnliegenschaften im Kanton Tessin. Das Gesamtvermögen des Portfolios von Residentia wird in der Mitteilung auf rund 275 Millionen Franken beziffert.
Mit der Übernahme von Residentia will die Zürcher Grossbank ihr Asset Management im Bereich Immobilien in der Südschweiz stärken. „Wir glauben an den Tessiner Immobilienmarkt“, wird Daniel Brüllmann, Leiter Real Estate DACH bei UBS Asset Management, in der Mitteilung zitiert. Er sieht sein Unternehmen „für diese Übernahme ideal aufgestellt“.
Die UBS Switzerland AG werde als Depobank für Residentia fungieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Pagani Real Estate SA von Residentia-Mitgründer Matteo Pagani soll die Fondsleitung im Tessin als „lokale Präsenz“ unterstützen.
Quelle: www.punkt4.info

04.12.2020

Sabine Keller-Busse folgt auf Axel P. Lehmann als President UBS Switzerland

Zürich/Basel, 4. Dezember 2020 – Nach einer langjährigen und erfolgreichen Laufbahn im Dienste von UBS hat sich Axel P. Lehmann entschieden, per 31. Januar 2021 von seinen gegenwärtigen Funktionen als President Personal & Corporate Banking und President UBS Switzerland zurückzutreten. Er wird das Unternehmen nach einer Übergangsphase per 31. Juli 2021 verlassen. Lehmann hat die Position von UBS als führende Schweizer Universalbank weiter ausgebaut, mit einer starken operativen Performance, signifikantem Kundenwachstum sowie hoher Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Als Group Chief Operating Officer von 2016 bis 2017 trug er massgeblich dazu bei, die Effektivität und Effizienz der Organisation weiter zu erhöhen sowie Synergien für das Unternehmen zu nutzen. Er war zudem zwischen 2009 und 2015 Mitglied des Verwaltungsrats und hatte dort Einsitz im Risk Committee.
Sabine Keller-Busse, aktuell Group Chief Operating Officer und President EMEA, wird Nachfolgerin von Axel P. Lehmann als President Personal & Corporate Banking und President UBS Switzerland. Seit ihrer Ernennung zum Group COO im Januar 2018 leitete Keller-Busse wesentliche Teile von Group Functions (darunter globale Funktionen wie Technology, Operations, Human Resources sowie das interne Consulting). Sie spielte eine wesentliche Rolle dabei, diese Funktionen enger an den Unternehmensbereichen auszurichten. Keller-Busse stiess 2010 zu UBS. Hier hatte sie anfänglich die Rolle als Chief Operating Officer UBS Switzerland und später als Group Head Human Resources inne. Vor ihrer Tätigkeit bei UBS war sie für das Schweizer Privatkundengeschäft der Credit Suisse in der Region Zürich verantwortlich. Zuvor war sie Partnerin bei der Unternehmensberatung McKinsey & Company, wo sie europäische Kunden im Finanzdienstleistungssektor betreute. Die Nachfolge für die Funktion des Group COO wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

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