Credit Suisse AG - News

24.11.2020

Grosser Abschreiber vermiest CS das vierte Quartal

Die Grossbank Credit Suisse teilt mit, dass sie im laufenden vierten Quartal rund 450 Mio. $ auf die Beteiligung am alternativen Asset-Manager York Capital Management abschreiben muss. Dies, weil York ihren Fokus ändern und u.a. ihr Asiengeschäft abspalten wird. Das wird die Kapitalquote der Bank im vierten Quartal wohl rund 7 Basispunkte reduzieren.
(Quelle: Finanz und Wirtschaft)

29.10.2020

Ergebnisse für das dritte Quartal 2020

Ausgewiesene Ergebnisse für das dritte Quartal 2020: Vorsteuergewinn von CHF 803 Mio., Rückgang um 30% im Vorjahresvergleich, hauptsächlich infolge des einmaligen InvestLab-Gewinns von CHF 327 Mio. aus dem Vorjahr.
Die ausgewiesenen Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 umfassen Restrukturierungskosten von CHF 107 Mio., Rückstellungen für bedeutende Rechtsstreitigkeiten von CHF 152 Mio. und einen negativen Nettoeffekt auf den Vorsteuergewinn von CHF 103 Mio. infolge von Wechselkursbewegungen, insbesondere aufgrund der USD-Schwäche.
Bereinigte Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 ohne Berücksichtigung des InvestLab-Gewinns, zu konstanten Wechselkursen*: Vorsteuergewinn von CHF 1,2 Mia., Steigerung um 41% im Vorjahresvergleich; Nettoertrag von CHF 5,5 Mia., Steigerung um 11%.
Rendite auf dem materiellen Eigenkapital (RoTE) für die ersten neun Monate 2020 von 9,8%
Starke Kapitalbasis mit Quote des harten Kernkapitals (CET1) von 13,0% im dritten Quartal 2020, Anstieg im Vergleich zu 12,5% im zweiten Quartal 2020; Tier 1 Leverage Ratio von 6,3%1 im dritten Quartal 2020, Anstieg im Vergleich zu 6,2%1 im zweiten Quartal 2020
Massnahmen zugunsten der Aktionäre:Der Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionären, die Ausschüttung der zweiten Hälfte der Dividende 2019 in Höhe von CHF 0.1388 je Aktie bei der anstehenden ausserordentlichen Generalversammlung am 27. November 2020 zu genehmigen
Kontinuierliche Bildung von Reserven zur Ausschüttung einer Dividende für 2020, die um 5% höher ist als die Dividende für 2019
Geplante Wiederaufnahme der Aktienrückkäufe im Januar 2021: Aktienrückkauf-programm für 2021 im Umfang von bis zu CHF 1,5 Mia. mit erwarteten Aktienrückkäufen im Wert von mindestens CHF 1,0 Mia. im nächsten Jahr2

14.10.2020

Neues Gesicht im Investment Banking

Die Grossbank Credit Suisse (CSGN 9.58 -0.52%) verpflichtet Christian Meissner für eine Führungsposition im Investment Banking. Der gebürtige Österreicher tritt deshalb mit sofortiger Wirkung aus dem Verwaltungsrat der Privatbank Julius Bär (BAER 41.01 -1.04%) zurück.
Quelle: www.fuw.ch

25.08.2020

Sparprogramm

Die Grossbank Credit Suisse (CSGN 10.15 -0.29%) legt ein Sparprogramm für das Schweizer Geschäft auf. Unter anderem wird das Geschäft der Neuen Aargauer Bank mit der CS zusammengeführt. Die Bank verspricht sich von den Massnahmen jährliche Einsparungen von brutto 100 Mio. Fr. ab 2022. Es kommt zu 75 Mio. Fr. Restrukturierungskosten.
Quelle: www.fuw.ch

25.08.2020

Sparprogramm

Die Grossbank Credit Suisse (CSGN 10.15 -0.29%) legt ein Sparprogramm für das Schweizer Geschäft auf. Unter anderem wird das Geschäft der Neuen Aargauer Bank mit der CS zusammengeführt. Die Bank verspricht sich von den Massnahmen jährliche Einsparungen von brutto 100 Mio. Fr. ab 2022. Es kommt zu 75 Mio. Fr. Restrukturierungskosten.
Quelle: www.fuw.ch

27.07.2020

Der grösste Börsengang der Geschichte – und wo ist die CS?

Die Credit Suisse gilt als die Hausbank des chinesischen Milliardärs Jack Ma und seines Alibaba-Imperiums. Nun geht dessen Fintech Ant Financial an die Börse – die CS glänzt überraschend mit Abwesenheit.
Nachdem die meisten Investmentbanker wegen der Coronakrise über die vergangenen Monate «gegroundet» wurden, erhält dieser Deal doppelt Aufmerksamkeit: Das vom Milliardär Jack Ma (Bild unten) kontrollierte Fintech-Unternehmen Ant Financial bereitet ein Listing an der Hongkonger Börse Star und im chinesischen Schanghai vor.
Ant, zu Deutsch die Ameise, wird zu 200 Milliarden Dollar bewertet; die Doppel-Kotierung könnte 20 Milliarden Dollar einspielen, schätzen Beobachter. Das wäre von der Bewertung her der grösste Börsengang (IPO) der Geschichte.
Amerikaner haben die Nase vorn
Umso mehr fällt auf, dass die langjährige Haus-Investmentbank Mas nicht in gewohnt führender Rolle dabei ist: die Credit Suisse (CS) glänzte bisher mit Abwesenheit. Als Sponsoren der Transaktion mehr oder weniger gesetzt sind die chinesische Bank China International Capital sowie die amerikanischen Konkurrenten Citigroup, J.P. Morgan und Morgan Stanley. Anfang Jahr sahen die Dinge noch viel hoffnungsvoller aus für die Schweizer.
Wie die Agentur «Bloomberg» berichtet, kämpft die CS hinter den Kulissen nun für einen Platz in der zweiten Reihe. Die Grossbank möchte Ant als «global coordinator» beim Listing in Hongkong begleiten, also bei der Vermarktung der Transaktion und der Suche nach Investoren mittun. Laut dem Bericht entscheidet Ant in den nächsten Tagen, welche Institute in die Kränze kommen.
Quelle: www.fuw.ch

27.07.2020

Softbank verabschiedet sich aus CS-Fonds

Nach umstrittenen Mehrfach-Verbindungen kommt es zur Trennung: Das Softbank-Imperium des japanischen Milliardärs Masayoshi Son zieht sich aus Fonds der Grossbank Credit Suisse zurück. Das geht aus Unterlagen hervor, die finews.ch vorliegen.
Die Entflechtung der diversen Beziehungen zwischen der Credit Suisse (CS) und dem japanischen Konzern Softbank kommt voran. Wie einem Schreiben an institutionelle Käufer der so genannten Supply Chain Finance (SCF) Fonds zu entnehmen ist, hat ein institutioneller Investor seine Anlage in die Vehikel vollständig zurückgenommen.
Obwohl im Schreiben der Namen des Investors nicht fällt, ist klar, um wen es sich handelt: Um den Medien- und Technologiekonzern des japanischen Milliardärs Masayoshi Son. Vergangenen Juni hatte finews.ch zuerst berichtet, dass ein Rückzug von Softbank aus den CS-Fonds zur Debatte steht. Vorgängig hatte die CS die Fonds einer internen Prüfung unterzogen.
Seit Wochen im Rampenlicht
Seit Wochen befinden sich die CS-Vehikel wegen eines Knäuels von Bezugspunkten zu Softbank im Rampenlicht. Der japanische Konzern steht wegen seiner aggressiven Startup-Investitonen in der Kritik; die Büro-Vermieterin Wework, welche dank wiederholten Geldspritzen von Sons Firma mit bis zu 47 Milliarden Dollar bewertet war, kämpft derzeit ums Überleben.
Die Supply Chain Finance Fonds hatte die Grossbank im Jahr 2017 zusammen der australischen Finanzgesellschaft Greensill Capital aufgelegt. Mit den Geldern der Investoren werden Forderungen von Lieferanten an Unternehmen vorfinanziert. Im Jargon wird dies «Reverse Factoring» genannt. Die Fonds verwalten nach letzten Angaben 7,5 Milliarden Dollar Vermögen.
Seite an Seite mit Softbank
Zu reden gab etwa der Umstand, dass der CS-Greensill-Fonds teils in Firmen investiert, in die auch die Softbank via die eigene Beteiligungs-Plattform Vision Fund investiert ist. Die CS-Anleger legen demnach ihr Geld Seite an Seite mit Softbank an. Zudem: Der Vision Fund ist mit einem Einsatz von 1,4 Milliarden Dollar auch Geldgeber von Greensill Capital.
Wie im Juni überdies bekannt wurde, war Softbank auch direkt in die
CS-Greensill-Fonds investiert, laut der britischen Zeitung «Financial Times» mit rund 500 Millionen Dollar. Dies hat die Frage aufkommen lassen, ob Softbank Unternehmen, in die der Vision Funds investiert ist, effektiv finanzielle Unterstützung gewährt, indem er deren Lieferanten über den CS-Greensill-Fonds im Voraus bezahlt.
Diese Verflechtung fällt nun offensichtlich weg, während diverse andere vorderhand Bestand halten dürften.
«Keine Verluste für Investoren»
Auf Anfrage von finews.ch hielt die Schweizer Grossbank fest, die SCF-Fonds-Investoren hätten durch diese Beziehungen keine Verluste erlitten. Die Bank habe nach wie vor volles Vertrauen in die SCF-Fonds sowie die allgemeine Kontrollstruktur von Credit Suisse Asset Management.
Die CS verpflichtet sich zudem in einem weiteren Schritt, Massnahmen zu ergreifen, um die Interessen aller Anleger in SCF-Fonds noch stärker zu schützen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden sei geplant, die Anlagerichtlinien zu aktualisieren, um das maximale Exposure jedes Fonds gegenüber eines einzelnen Schuldners zu reduzieren, einschliesslich derjenigen, die durch den Vision Fund unterstützt sind.
Zudem würden die SCF-Fonds auch weiterhin eine Reihe anderweitiger Mechanismen zur Steuerung des Anlegerrisikos verwenden, einschliesslich der Kreditversicherung.
Quelle: www.fuw.ch

27.07.2020

Softbank verabschiedet sich aus CS-Fonds

Nach umstrittenen Mehrfach-Verbindungen kommt es zur Trennung: Das Softbank-Imperium des japanischen Milliardärs Masayoshi Son zieht sich aus Fonds der Grossbank Credit Suisse zurück. Das geht aus Unterlagen hervor, die finews.ch vorliegen.
Die Entflechtung der diversen Beziehungen zwischen der Credit Suisse (CS) und dem japanischen Konzern Softbank kommt voran. Wie einem Schreiben an institutionelle Käufer der so genannten Supply Chain Finance (SCF) Fonds zu entnehmen ist, hat ein institutioneller Investor seine Anlage in die Vehikel vollständig zurückgenommen.
Obwohl im Schreiben der Namen des Investors nicht fällt, ist klar, um wen es sich handelt: Um den Medien- und Technologiekonzern des japanischen Milliardärs Masayoshi Son. Vergangenen Juni hatte finews.ch zuerst berichtet, dass ein Rückzug von Softbank aus den CS-Fonds zur Debatte steht. Vorgängig hatte die CS die Fonds einer internen Prüfung unterzogen.
Seit Wochen im Rampenlicht
Seit Wochen befinden sich die CS-Vehikel wegen eines Knäuels von Bezugspunkten zu Softbank im Rampenlicht. Der japanische Konzern steht wegen seiner aggressiven Startup-Investitonen in der Kritik; die Büro-Vermieterin Wework, welche dank wiederholten Geldspritzen von Sons Firma mit bis zu 47 Milliarden Dollar bewertet war, kämpft derzeit ums Überleben.
Die Supply Chain Finance Fonds hatte die Grossbank im Jahr 2017 zusammen der australischen Finanzgesellschaft Greensill Capital aufgelegt. Mit den Geldern der Investoren werden Forderungen von Lieferanten an Unternehmen vorfinanziert. Im Jargon wird dies «Reverse Factoring» genannt. Die Fonds verwalten nach letzten Angaben 7,5 Milliarden Dollar Vermögen.
Seite an Seite mit Softbank
Zu reden gab etwa der Umstand, dass der CS-Greensill-Fonds teils in Firmen investiert, in die auch die Softbank via die eigene Beteiligungs-Plattform Vision Fund investiert ist. Die CS-Anleger legen demnach ihr Geld Seite an Seite mit Softbank an. Zudem: Der Vision Fund ist mit einem Einsatz von 1,4 Milliarden Dollar auch Geldgeber von Greensill Capital.
Wie im Juni überdies bekannt wurde, war Softbank auch direkt in die
CS-Greensill-Fonds investiert, laut der britischen Zeitung «Financial Times» mit rund 500 Millionen Dollar. Dies hat die Frage aufkommen lassen, ob Softbank Unternehmen, in die der Vision Funds investiert ist, effektiv finanzielle Unterstützung gewährt, indem er deren Lieferanten über den CS-Greensill-Fonds im Voraus bezahlt.
Diese Verflechtung fällt nun offensichtlich weg, während diverse andere vorderhand Bestand halten dürften.
«Keine Verluste für Investoren»
Auf Anfrage von finews.ch hielt die Schweizer Grossbank fest, die SCF-Fonds-Investoren hätten durch diese Beziehungen keine Verluste erlitten. Die Bank habe nach wie vor volles Vertrauen in die SCF-Fonds sowie die allgemeine Kontrollstruktur von Credit Suisse Asset Management.
Die CS verpflichtet sich zudem in einem weiteren Schritt, Massnahmen zu ergreifen, um die Interessen aller Anleger in SCF-Fonds noch stärker zu schützen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden sei geplant, die Anlagerichtlinien zu aktualisieren, um das maximale Exposure jedes Fonds gegenüber eines einzelnen Schuldners zu reduzieren, einschliesslich derjenigen, die durch den Vision Fund unterstützt sind.
Zudem würden die SCF-Fonds auch weiterhin eine Reihe anderweitiger Mechanismen zur Steuerung des Anlegerrisikos verwenden, einschliesslich der Kreditversicherung.
Quelle: www.fuw.ch

09.04.2020

Verwaltungsrat veröffentlicht angepassten Dividendenantrag für die Generalversammlung 2020

Am 25. März 2020 veröffentlichte die Credit Suisse Group AG die Einladung zur diesjährigen Generalversammlung. Angesichts der COVID-19-Pandemie und als Reaktion auf ein Ersuchen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA (FINMA) gab der Verwaltungsrat den Aktionärinnen und Aktionären heute eine Anpassung des Dividendenantrags bekannt.
Als Reaktion auf ein Ersuchen der FINMA reicht der Verwaltungsrat einen überarbeiteten Dividendenantrag für die diesjährige Generalversammlung ein. Am 25. März 2020 war ursprünglich eine Gesamtdividende von CHF 0.2776 brutto pro Aktie, ein Gesamtbetrag von CHF 678 Mio.[i], angekündigt worden. Stattdessen beantragt der Verwaltungsrat nun eine Barausschüttung von CHF 0.1388 brutto pro Aktie, zahlbar je hälftig aus Bilanzgewinn[ii] und Kapitaleinlagereserven[iii]. Der Verwaltungsrat beabsichtigt, im Herbst 2020 eine zweite Barausschüttung von CHF 0.1388 brutto pro Aktie zu beantragen, die dann einer ausserordentlichen Generalversammlung zur Genehmigung unterbreitet würde, entsprechende Markt- und Wirtschaftsbedingungen vorausgesetzt.
Der Verwaltungsrat ist zwar nach wie vor der Ansicht, dass die Finanzstärke der Credit Suisse den unseren Aktionärinnen und Aktionären ursprünglich unterbreiteten Dividendenantrag weiterhin hätte tragen können. Angesichts der Herausforderungen der COVID-19-Pandemie erachten wir die Reaktion auf das Ersuchen der FINMA – in Übereinstimmung mit den ähnlichen Entscheidungen unserer Mitbewerber – dennoch als einen umsichtigen und verantwortungsbewussten Schritt zum Kapitalschutz, der eine umfassendere Auswertung des Ausmasses der wirtschaftlichen Folgen dieser Krise im weiteren Jahresverlauf ermöglichen wird. Vorbehaltlich der aus dieser Auswertung resultierenden Bestätigung und der anschliessenden Genehmigung durch unsere Aktionärinnen und Aktionäre würde die daraus resultierende gesamte Dividende im Jahr 2020 im Einklang mit unserer Absicht stehen, die Dividende jährlich um mindestens 5 % zu erhöhen.
Zur Umsetzung dieser Aktualisierung hat der Verwaltungsrat zudem seine Anträge zum dividendenbezogenen Traktandum für die Generalversammlung am 30. April 2020 wie folgt angepasst:
3. Verwendung des Bilanzgewinns und ordentliche Dividendenausschüttung aus Bilanzgewinn und Kapitaleinlagereserven
Der Verwaltungsrat beantragt, den verfügbaren Bilanzgewinn von CHF 8 534 Millionen wie folgt zu verwenden und eine ordentliche Gesamtdividende von CHF 0.1388 brutto je Namenaktie je hälftig aus Bilanzgewinn und Kapitaleinlagereserven auszuschütten.
Alle anderen Anträge des Verwaltungsrats bleiben unverändert.
Aktionärinnen und Aktionäre, die bereits Weisungen erteilt haben und diese nicht ändern möchten, brauchen nichts weiter zu unternehmen. Die jeweiligen dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter erteilten Weisungen sind auch für den angepassten Dividendenantrag gültig. Aktionärinnen und Aktionäre, die dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter bereits Weisungen erteilt haben, können ihre Weisungen ändern, indem sie bis am 21. April 2020 ein neues Formular bzw. neue Zugangsdaten für das Aktionärsportal via Aktienregister der Credit Suisse Group AG beantragen. Allfällige Änderungen der dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter erteilten Weisungen müssen bis Montag, 27. April 2020, erfolgen.
Eine aktualisierte Einladung zur Generalversammlung mit dem angepassten Dividendenantrag sowie weitere Informationen stehen unter www.credit-suisse.com/agm zur Verfügung.
Geschäftsverlauf
Die Credit Suisse wird die Ergebnisse für das erste Quartal 2020 voraussichtlich am 23. April 2020 bekannt geben.
In der Zwischenzeit bestätigen wir die Zusammenfassung in unserem Zwischenbericht zum Geschäftsverlauf vom 19. März 2020 zusammen mit den weiteren Anmerkungen zum aktuellen Geschäftsumfeld und Ausblick in unserem Geschäftsbericht vom 25. März 2020.

07.02.2020

Changes to the Executive Board

The Board of Directors of Credit Suisse Group has unanimously accepted the resignation of Tidjane Thiam and appointed Thomas Gottstein as the new CEO of Credit Suisse Group AG.
The Board of Directors, at its meeting of February 6, 2020, accepted Tidjane Thiam’s resignation as Group CEO, effective February 14, 2020. He will step down following the presentation of the fourth quarter and full-year results 2019. The Board appointed Thomas Gottstein as Group CEO.
Urs Rohner, Chairman of the Board of Directors, stated: “Under Tidjane’s leadership, Credit Suisse simultaneously repurposed our strategy, restored our capital, reduced our costs, de-risked our business, promoted diversity and engendered an exceptional level of co-operation between various divisions. Credit Suisse is in good health and we have a deep bench of talent which can build on his achievements.”
“Tidjane has made an enormous contribution to Credit Suisse since he joined us in 2015. It is to his credit that Credit Suisse is standing on a very solid foundation and has returned successfully to profit. The Board of Directors and I wish Tidjane all the best for his future endeavors.”
Tidjane Thiam, outgoing Group CEO of Credit Suisse, said: “I have agreed with the Board that I will step down from my role as CEO. I am proud of what the team has achieved during my tenure. We have turned Credit Suisse around. In particular, we have grown our leading Wealth Management franchise, reenergised our Global Markets business and pursued a bespoke regional approach to client coverage.”
“I will be an enthusiastic supporter of my colleagues, as they continue to build momentum in the business. I want to extend my heartfelt thanks to all at Credit Suisse for their support in my work. I will be forever grateful.”
“I had no knowledge of the observation of two former colleagues. It undoubtedly disturbed Credit Suisse and caused anxiety and hurt. I regret that this happened and it should never have taken place.”
Severin Schwan, Lead Independent Director, stated: “Urs Rohner has led the Board of Directors commendably during this turbulent time. After careful deliberations, the Board has been unanimous in its actions, as well as in reaffirming its full support for the Chairman to complete his term until April 2021.”
Thomas Gottstein, the newly appointed Group CEO, has more than 30 years of experience in the banking industry, including more than 20 years with Credit Suisse. His track record is based on management roles in Investment Banking (for which he spent 13 years in London) as well as in Private Banking. In his role as CEO of Credit Suisse (Switzerland) Ltd. and member of the Executive Board, he has been responsible for our home market since 2015. During his tenure, the Swiss business increased its contribution to the Group income before taxes from CHF 1.6 billion to CHF 2.1 billion.
Commenting on the change in leadership of Credit Suisse, Chairman Urs Rohner said: “Based on his deep and comprehensive experience in our business and in view of his impressive performance as head of our Swiss bank and his respect amongst our clients and employees, Thomas Gottstein is excellently positioned to lead Credit Suisse into the future. We are happy to announce him as a strong internal successor to our current leadership. I am grateful to him for taking on this responsibility and look forward to working with him in his new role.”
Thomas Gottstein said: “I am grateful to the Board of Directors for the trust they have placed in me. I am looking forward to devoting my full energy to this treasured bank, its clients and shareholders. I am most proud of our 50’000 employees, who do tremendous work every day. Additionally, I want to say thank you to Tidjane Thiam for his support and partnership.”
André Helfenstein will succeed Thomas Gottstein as the CEO of Credit Suisse (Switzerland) Ltd., effective February 14, 2020 and become a member of the Executive Board of Credit Suisse Group AG. André Helfenstein is currently responsible for our institutional clients business in Switzerland, and is a member of the Executive Board of Credit Suisse (Switzerland) Ltd. and the Swiss Universal Bank Management Committee.

23.01.2020

Credit Suisse unterzeichnet Poseidon Principles

Die Credit Suisse gab heute die Unterzeichnung der Poseidon Principles bekannt. Damit bekennt sie sich zur Stärkung der Rolle von Schiffsfinanzierungen bei der Bekämpfung des Klimawandels sowie zum Ziel, den jährlichen Gesamtausstoss von Treibhausgasen der Schifffahrtsindustrie bis 2050 um mindestens 50 % gegenüber 2008 zu verringern. Dieser Schritt ist Teil der Klimarisikostrategie der Bank.
Die Credit Suisse teilte heute am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos mit, dass sie sich im Rahmen ihrer Klimarisikostrategie einer Gruppe von nunmehr 16 Finanzorganisationen anschliesst, die die sogenannten Poseidon Principles unterzeichnet haben. Diese vom Global Maritime Forum, einem interdisziplinären internationalen Gremium der Schifffahrtsindustrie, ausgearbeiteten Prinzipien wurden im Juni 2019 eingeführt und bilden einen weltweiten Referenzrahmen für die Bewertung und Transparenz von Schifffahrtsportfolios von Finanzinstituten. Sie schaffen eine gemeinsame Grundlage, um quantitativ zu beurteilen und offenzulegen, ob die Kreditportfolios der Finanzinstitute an den vereinbarten Klimazielen ausgerichtet sind. Die Prinzipien stehen im Einklang mit den Weisungen und Zielen der International Maritime Organization («IMO»), einschliesslich ihres Ziels zur Verringerung des jährlichen Gesamtausstosses von Treibhausgasen durch die Schifffahrt bis 2050 um mindestens 50 % gegenüber 2008. Somit dienen sie auch als wichtiges Instrument zur Unterstützung einer verantwortungsvollen Entscheidungsfindung.
Die Poseidon Principles wurden von bisher 16 Finanzinstituten unterzeichnet, die ein Bankkreditportfolio von rund USD 140 Mia. und damit einen zunehmenden Anteil am geschätzten weltweiten Schiffsfinanzierungsportfolio ausmachen. Die Credit Suisse ist einer der weltweit führenden Schiffsfinanzierer und unterstützt die Branche seit mehr als 75 Jahren mit Krediten. Die Unterzeichnung der Poseidon Principles ist Beleg für die Verpflichtung der Bank zur Förderung der nächsten Generation maritimer Vermögenswerte.
Die Credit Suisse strebt an, ihr Kreditportfolio an den Zielen des Pariser Abkommens auszurichten, und hat im August 2019 eine globale und gruppenweite Klimarisikostrategie eingeführt, die drei Elemente umfasst. Erstens will die Bank ihre Kunden bei der Umstellung auf kohlenstoffarme und klimaresistente Geschäftstätigkeiten unterstützen und den Klimawandel weiter in ihre Risikomanagementmodelle integrieren. Zweitens will sich die Credit Suisse auf die Bereitstellung nachhaltiger Finanzlösungen fokussieren, die ihren Kunden helfen, ihre Ziele zu erreichen und einen Beitrag zur Verwirklichung der UNO-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Drittens will die Bank den CO2-Ausstoss durch ihre eigene Geschäftstätigkeit verringern.
Lara Warner, Chief Risk Officer, sagte: «Die Finanzbranche hat bei der Bekämpfung des Klimawandels eine wichtige Funktion, und die Credit Suisse beabsichtigt, eine führende Rolle beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaschonenden Wirtschaft zu übernehmen. Unsere im August 2019 eingeführte Klimarisikostrategie wird die Art und Weise, wie wir unsere Kunden künftig unterstützen werden, ebenso grundlegend verändern wie unsere ganze Geschäftstätigkeit. Die Unterzeichnung der Poseidon Principles sowie unsere kürzlich erfolgte Ankündigung, keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu finanzieren, sind nur zwei Beispiele dafür, wie ernst wir unsere Verpflichtung nehmen.»
Philipp Wehle, CEO International Wealth Management, sagte: «Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Chancen zu identifizieren, die sich infolge der Transition ganzer Industrien ergeben. Dies gilt auch für die Schifffahrtsbranche, in deren Rahmen wir gemeinsam mit den anderen Unterzeichnenden der Poseidon Principles die Finanzierungsportfolios nachhaltiger gestalten und die Treibhausgasemissionen merklich verringern wollen. Mit der heutigen Ankündigung unterstreichen wir unser klares und anhaltendes Engagement, unsere Kunden auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Schifffahrtsbranche zu begleiten.»

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