poenina holding ag - News

08.09.2020

Halbjahresergebnis

Das Haustechnikunternehmen Poenina (PNHO 49.4 1.23%) hat im ersten Halbjahr mit 3,4 Mio. Fr. einen um 22% tieferen Gewinn geschrieben, der jedoch leicht über den Erwartungen liegt (AWP-Konsens 3,2 Mio. Fr.). Der Betriebsertrag sank zum Vorjahr 6,2% auf 110,6 Mio. Fr., der Ebit 22% auf 4,5 Mio. Fr. Poenina erwartet von der Fusion mit Caleira eine deutliche Steigerung der Zahlen im zweiten Halbjahr. Wegen der anhaltenden Unsicherheit verzichte man auf einen Jahresausblick.
Quelle: www.fuw.ch

08.04.2020

Starkes Jahresergebnis und geplante Fusion

Das erste volle Geschäftsjahr nach dem Zusammenschluss mit der Inretis Gruppe bestätigt die
Prognose: Der Betriebsertrag steigt um 60% auf CHF 253.2 Mio., der EBITDA um 65% auf CHF 18.0
Mio. und der EBIT um 50% auf CHF 15.2 Mio. Der Verwaltungsrat beantragt eine Ausschüttung an
die Aktionäre von CHF 2.00 pro Aktie. Zudem gibt Poenina die geplante Fusion mit der Caleira AG
bekannt. Caleira erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Betriebsertrag und einen EBIT in
der Grössenordnung von 45% im Vergleich zu Poenina. Im Hinblick auf die Fusion plant Poenina
eine Kapitalerhöhung, die an der ordentlichen Generalversammlung beschlossen werden soll.
Das Geschäftsjahr 2019 ist wie erwartet positiv verlaufen. Dank der erfolgreichen Integration der Inretis
Gesellschaften und der konstant guten Auftragslage kann Poenina ein den Prognosen entsprechend
starkes Jahresergebnis vorweisen und alle für die Firmengruppe relevanten Kennzahlen steigern.
Der Bereich Sanitär hat wie erwartet deutlich zugelegt und ist mit über CHF 100 Mio. nach wie vor das
mit Abstand umsatzstärkste Segment vor Heizung und Kälte mit CHF 63 Mio. und dem Kundendienst mit
CHF 29 Mio. Geografisch liegt der Kanton Zürich mit über CHF 90 Mio. klar vor dem Kanton Wallis mit
CHF 53 Mio. und dem Kanton Graubünden mit CHF 39 Mio.

Fusion mit Caleira
Um ihre geografische Präsenz in der Schweiz weiter zu verdichten, verfolgt Poenina seit Jahren eine
konsequente Wachstumsstrategie in den Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudehülle, die primär über
Akquisitionen und Fusionen umgesetzt wird. Mit Caleira hat Poenina den optimalen Partner für die Weiterführung ihrer Wachstumsstrategie gefunden. Die zwölf unternehmergeführten Gruppengesellschaften
aus sieben verschiedenen Kantonen sind in ihren jeweiligen Marktgebieten stark verankert und geniessen einen ausgezeichneten Ruf. Caleira ging 2017 aus dem Zusammenschluss mehrerer regionaler Unternehmen hervor und deckt als Gebäudetechnikspezialistin die gesamte Dienstleistungskette ab. 2019
erzielte die Caleira Gruppe einen Betriebsertrag von CHF 112.0 Mio., einen EBITDA von CHF 8.2 Mio.
sowie einen EBIT von CHF 7.1 Mio. und beschäftigte per 31. Dezember 2019 489 Mitarbeitende.

Jean Claude Bregy, CEO und Delegierter des Verwaltungsrats von Poenina, sieht im geplanten Zusammenschluss mit Caleira grosse Chancen: „Bei der Umsetzung der seit einigen Jahren verfolgten Wachstumsstrategie stellt die geplante Fusion mit Caleira ein weiteres wichtiges Etappenziel dar: So haben wir
mit Caleira einen idealen Partner für die weitere zukünftige Entwicklung gefunden, der in strategischer
Hinsicht hervorragend zu Poenina passt. Der beabsichtigte Zusammenschluss mit Caleira wird uns dabei
helfen, unsere Marktposition in der Schweiz weiter zu stärken, neue Marktgebiete zu erschliessen und unsere Präsenz in der Schweiz zu verdichten. Unsere Aktionäre profitieren zudem von einer höheren
Marktkapitalisierung sowie einem Anstieg des absoluten Free Floats, was die Attraktivität unserer Aktie
weiter erhöhen wird.“
Diego Brüesch, Präsident des Verwaltungsrats von Caleira, freut sich über die zukünftige Zusammenarbeit mit Poenina und erläutert: „Im Jahr 2017 hat sich Caleira entschieden, die Qualitäten, Kompetenzen
sowie die langjährige Erfahrung mehrerer regionaler, unternehmergeführter Gebäudetechnikspezialisten
in einer Unternehmensgruppe zu bündeln, um damit den Gegebenheiten auf dem Schweizer Markt und
den Bedürfnissen der Kunden noch besser begegnen zu können. In Zukunft profitieren unsere Kunden
von einem noch grösseren Netzwerk und breit abgestütztem Know-how. Da Caleira und Poenina in ihren
Märkten ähnliche Strategien verfolgen und dieselben Werte teilen, war der beabsichtigte Zusammenschluss mit Poenina für uns der nächste logische Schritt auf unserem Wachstumspfad. Die Fusion bietet
unseren Mitarbeitenden zudem weitere Entwicklungsmöglichkeiten in einem noch grösseren Unternehmen.“


Ausschüttung an Aktionäre, geplante Kapitalerhöhung und Erweiterung des Verwaltungsrats
Das erfolgreiche Geschäftsjahr veranlasst den Verwaltungsrat dazu, der Generalversammlung vom
20. Mai 2020 eine Ausschüttung an die Aktionäre von rund CHF 8.0 Mio. (CHF 2.00 brutto pro Aktie) zu
beantragen, bestehend aus CHF 1.00 (brutto) ordentliche Dividende aus dem Bilanzgewinn (CHF 0.65
netto nach Abzug von 35% Verrechnungssteuer) und CHF 1.00 aus den Kapitalreserven (verrechnungssteuerfrei). Dieser Antrag hängt jedoch davon ab, wie sich die aktuelle Situation betreffend Corona-Krise
entwickelt und könnte gegebenenfalls angepasst werden. Weiter wird der Verwaltungsrat von Poenina
der Generalversammlung eine ordentliche Kapitalerhöhung um CHF 180’000 durch Ausgabe von
1’800’000 vollständig liberierten Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0.10 im Zusammenhang
mit der beabsichtigten Fusion beantragen. Die geplante Kapitalerhöhung wird unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre stattfinden, denn die neuen Namenaktien von Poenina, die erstmals für das Geschäftsjahr 2020 dividendenberechtigt sein werden, werden ausschliesslich zum Umtausch der bisherigen Aktien von Caleira verwendet. Um die Handlungsfähigkeit zur Umsetzung neuer
Projekte zu erhalten, beantragt der Verwaltungsrat zudem, die Laufzeit des genehmigten Kapitals im
Maximalbetrag von CHF 100’000, das noch bis zum 3. Oktober 2020 läuft, bis zum 20. Mai 2022 zu verlängern. Mit Christoph Arnold als Vertreter des bisherigen Caleira-Aktionariats schlägt der Verwaltungsrat
der Generalversammlung einen erfahrenen und ausgewiesenen Fachmann im Gebäudetechnikbereich
zur Wahl in den Verwaltungsrat von Poenina vor. Die Fusion bedarf auch der Zustimmung der Generalversammlung von Caleira, die ebenfalls am 20. Mai 2020 stattfinden wird. Die geplante Fusion wird durch
die Zürcher Kantonalbank als Sole Lead Manager begleitet.
Ausblick
Sofern die Generalversammlungen die geplante Fusion genehmigen, wird Poenina mit rund 1400 Mitarbeitenden bei insgesamt 26 Gruppengesellschaften die Abdeckung des Schweizer Markts signifikant
erhöhen können. Durch den geplanten Zusammenschluss werden sich bei gewissen Prozessabläufen
Synergien realisieren lassen. Poenina wird aufgrund der komplementären geografischen Netzwerke die
bestehenden Standorte der Caleira Gruppe weiterführen und damit die Arbeitsplätze der Caleira Gruppengesellschaften sichern. Aufgrund der Unsicherheit über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen
Folgen des Coronavirus ist ein Ausblick für das Jahr 2020 zurzeit unmöglich. Allerdings ist bereits jetzt
mit negativen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis zu rechnen.

10.09.2019

Erfolgreiches erstes Halbjahr von Poenina

Das erste volle Halbjahr nach dem Zusammenschluss mit der Inretis Gruppe bestätigt die Prognose für das erste Halbjahr 2019: Das betriebliche Ergebnis verdoppelt sich gegenüber der Vergleichsperiode auf CHF 5.8 Mio., das Konzernergebnis steigt um 95.5% auf CHF 4.3 Mio. Für das zweite Halbjahr wird nochmals eine leichte Verbesserung der Ergebnisse erwartet.
Poenina kann dank des erfolgreichen Zusammenschlusses mit der Inretis Gruppe eine markante Steigerung aller zentralen Finanzkennzahlen vorweisen: Der Betriebsertrag erhöhte sich um 88.6% auf CHF 117.9 Mio., der EBIT um 100.0% auf CHF 5.8 Mio. und der Gewinn um 95.5% auf CHF 4.3 Mio. gegenüber dem ersten Halbjahr 2018. Die EBIT-Marge konnte von 4.6% auf 4.9% (+6.5%) und der Gewinn pro Aktie von CHF 0.90 auf CHF 1.08 (+20.0%) verbessert werden. Eine zusätzliche Steigerung der Ertrags- und Rentabilitätskennzahlen wird im umsatzstärkeren zweiten Halbjahr erwartet.
Integration im Fokus
Das erste Halbjahr war stark geprägt vom Integrationsprozess der neuen Gruppengesellschaften. Dank einer einheitlichen Firmenkultur konnten bereits erste Synergien realisiert werden. Die Integrationsarbeiten werden die Gruppe auch im zweiten Halbjahr weiter beschäftigen und die vollen Synergieeffekte sich nach weiteren Schritten wie der Optimierung und Harmonisierung von Geschäftsprozessen, der Modernisierung der IT-Infrastruktur sowie verstärkt gebündelter Einkaufstätigkeiten im Ergebnis der Gruppe niederschlagen.
Stabiles Marktumfeld
Das operative Geschäft entwickelt sich wie prognostiziert erfreulich. Die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Gebäudetechnik, insbesondere im Grossraum Zürich und dank vieler öffentlicher Bauten und infrastruktureller Investitionen im Kanton Wallis, sorgt für einen soliden Auftragseingang und volle Auftragsbücher. Die umsatzstärksten Segmente bilden auch nach dem Zusammenschluss mit der Inretis Gruppe die Kompetenzbereiche Sanitär, Heizung & Kälte sowie der Kundendienst (Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen von CHF 45.9 Mio., CHF 28.3 Mio. und CHF 15.4 Mio).
Optimistischer Ausblick
Das Management blickt äusserst zuversichtlich in die Zukunft: Kurzfristig wird dank des aktuell guten Marktumfelds, dem konstant hohen Auftragsvorrat und dem üblicherweise leistungsstärkeren zweiten Halbjahr nochmals eine leichte Verbesserung der Ergebnisse zum Jahresende hin erwartet. Mittel- und langfristig ist die Gruppe dank der starken Position im Markt, dem Know-how von über 1000 Mitarbeitenden und kontinuierlichen Investitionen in Personal und Infrastruktur optimal für die zukünftigen Chancen und Herausforderungen in der Baubranche gerüstet.
Anorganisches Wachstum durch weitere Akquisitionen von Schweizer Gebäudetechnik-Unternehmen bleibt Teil der Strategie. Das Management hält nach wie vor Ausschau nach passenden Unternehmen auf der Suche nach einer Nachfolgelösung, berücksichtigt allerdings weiterhin nur Kandidaten, welche die hohen betriebswirtschaftlichen und kulturellen Anforderungen der poenina Gruppe erfüllen.

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