Arbonia AG - News

26.10.2021

Arbonia zeigt sich zuversichtlich

Der Bauzulieferer Arbonia (ARBN 21.25 +0.24%) hat sich neue Mittelfristziele gesetzt: So will die Gruppe bis 2026 organisch im Durchschnitt um mehr als 5% pro Jahr wachsen. Der operative Gewinn auf Stufe Ebitda soll im Jahr 2026 in einer Grössenordnung von 200 Mio. Fr. zu liegen kommen, teilte das Ostschweizer Unternehmen anlässlich eines Investorentages am Dienstag mit.
Bei dieser Zielsetzung werde von einem stabilen Markt- und Währungsumfeld ausgegangen. Auch allfällige Akquisitionen seien nicht berücksichtigt, schreibt Arbonia.
In der Division «Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik» (HVAC) strebt die Gruppe bis 2026 einen Umsatz von rund 800 Mio. Fr. bei einer Ebitda-Marge von über 12,5% an. Für die Division Türen wird in fünf Jahren ein Umsatz von 725 Mio. angepeilt, wobei die operative Marge bei über 15% zu liegen kommen soll.
Die Dividende will die Gesellschaft dabei kontinuierlich anheben: Konkret soll ab 2022 die Ausschüttung um jährlich 15% steigen, womit die bisherige Zielgrösse um 5 Prozentpunkte nach oben geschraubt wurde. Vor allfälligen Akquisitionen werde Arbonia damit in fünf Jahren aber immer noch eine Netto-Cash-Position ausweisen, heisst es.
Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Arbonia weiterhin zuversichtlich. So hätten sich die Geschäfte im dritten Quartal gut entwickelt, auch dank der vorgenommenen Preiserhöhungen. Selektiv bestünden aber Versorgungsengpässe und auch der Umgang mit den hohen Materialpreisen sei anspruchsvoll.
Keine Angaben werden in der Mitteilung vom Dienstag zu den konkreten Zielen für das laufende Jahr gemacht. Nach einem starken ersten Halbjahr hatte das Unternehmen diese im August deutlich angehoben und im September an einer Investorenkonferenz bestätigt. Demnach peilt Arbonia für 2021 ein organisches Umsatzwachstum von 8% und eine Ebitda-Marge von rund 11,5% an.
Quelle: www.fuw.ch

01.09.2021

Fenstergeschäft des Bauzulieferers Arbonia an die dänische Dovista-Gruppe übergegangen

Nachdem die Wettbewerbsbehörden ihre Zustimmung erteilt haben, ist das Fenstergeschäft des Bauzulieferers Arbonia (ARBN 19.04 -1.65%) an die dänische Dovista-Gruppe übergegangen. Ein beträchtlicher Teil des Verkaufserlöses von rund 345 Mio. Fr. werde zur weiteren Steigerung des Wachstums verwendet.
Quelle: www.fuw.ch

24.08.2021

Arbonia verbessert sich

Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr den Umsatz im verbleibenden Geschäft gesteigert. Bei der Profitabilität ist das Unternehmen auf Zielkurs.
Konkret nahm der Umsatz im ersten Halbjahr um 19,5% auf 588,6 Mio. Fr. zu, wie das Ostschweizer Unternehmen am Dienstag mitteilte. Organisch betrug das Plus laut den Angaben 16,5%. Das Wachstum sei durch die weiterhin gute Hochbautätigkeit infolge tiefer Zinsen, Wohnraummangel und Energie-Förderprogramme getrieben worden.
Diese Wachstumszahlen beziehen sich auf das verbleibende Geschäft mit «Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik» (organisch: +20,9%), «Sanitär» (+11,2%) und «Türen» (+12,4%). Nicht berücksichtigt ist hingegen das Fenster-Geschäft, dessen Verkauf an die Dovista-Gruppe angekündigt wurde.
Die Transaktion konnte zwar nicht wie geplant im zweiten Quartal diesen Jahres vollzogen werden. Nun soll sie aber in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Alle zuständigen Wettbewerbsbehörden hätten ihre Zustimmung erteilt.
Fortschritte (im verbleibenden Geschäft) machte das Unternehmen auch bei der Profitabilität. Der operative Gewinn auf Stufe Ebitda nahm um 49% auf 67,6 Mio. Fr. zu. Die entsprechende Marge kam somit bei 11,5% zu liegen.
Mit diesen Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bezüglich des Umsatzes und des operativen Gewinns übertroffen.
Unter dem Strich verdiente Arbonia im ersten Halbjahr im fortgeführten Geschäft 23,6 Mio. Fr. (VJ 5,9 Mio. Fr.).
Aufgrund des positiven Ergebnis erhöht Arbonia die Guidance für das Gesamtjahr 2021. So wird nun ein organisches Umsatzwachstum von 8% (bisher: 4-5%) und eine Ebitda-Marge von rund 11,5% (bisher: über 11%) angepeilt. Zusätzlich strebt das Unternehmen eine kontinuierliche Dividendenpolitik mit einer jährlichen Steigerung um etwa 10% an.
Zusammen mit den Halbjahreszahlen gab Arbonia bekannt, die Glasverarbeitungs-Gesellschaft Deggendorf akquiriert zu haben. Deggendorf ist Tochter der Saint-Gobain-Gruppe und gehört laut den Angaben zu den führenden Glasbearbeitungsfirmen in den Segmenten ESG (Einscheibensicherheitsglas) und VSG (Verbundsicherheitsglas) Deutschlands.
Durch die Übernahme könne Arbonia die Bearbeitung des wichtigen Rohstoffs Glas in die eigenen Produktionsprozesse integrieren, so die Mitteilung.
Quelle: www.fuw.ch

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