Repower AG - News

26.08.2021

Repower verdient mehr

Der Bündner Energiekonzern Repower hat im ersten Semester 2021 wegen Sondereffekten einen tieferen Ebit erzielt. Unter dem Strich wurde aber mehr verdient. Für das das zweite Halbjahr rechnete das Unternehmen mit einem «soliden» Ergebnis.
Die Gesamtleistung nahm von Januar bis Juni um 53% auf 1,29 Mrd. Fr. zu. Der Betriebsgewinn (Ebit) lag hingegen wegen Sonderfaktoren mit 60 Mio. um 13%unter dem Vorjahreswert. Unter dem Strich blieb dennoch ein 4% höherer Gewinn von 42 Mio. Fr.
Die tiefen Strompreise während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 hätten sich erst mit Verzögerung im ersten Halbjahr 2021 nachteilig auf das Handelsergebnis in der Schweiz ausgewirkt, erklärte Repower den sinkenden Betriebsgewinn. Dies aufgrund der langfristigen Absicherungsstrategien zur Ausgleichung des Marktrisikos.
Repower Italien habe unterdessen von einer höheren Energienachfrage von kleineren und mittleren Unternehmen profitiert. Das Marktumfeld für Regelenergie in Italien habe sich aber normalisiert – entsprechend geringer fiel das Ergebnis des Gas-Kombikraftwerks Teverola aus. Das Kraftwerk habe aber ein Ergebnis «im Rahmen der Erwartungen» geliefert.
Die Stromproduktion bei den Wasserkraftwerken bewegte sich den Angaben zufolge im ersten Semester 2021 im langjährigen Mittel. Die ausserordentlich gute Hydroproduktion des Vorjahres sei aber nicht ganz erreicht worden. Leicht unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen und das vergleichsweise späte Einsetzen der Schneeschmelze seien die Hauptgründe.
Im ersten Semester investierte Repower insgesamt 125 Mio. Fr. Davon wurden rund 42 Mio. in der Schweiz bzw. in Graubünden investiert. Unter anderem investierte Repower als grösste Netzbetreiberin in Graubünden rund acht Mio. Fr. in ihre Stromnetze.
Ins zweite Halbjahr blickt die Gesellschaft zuversichtlich, auch wenn in der Regel das Finanzergebnis im ersten Halbjahr besser ausfalle als im zweiten Halbjahr. Repower rechne dennoch auch für das zweite Halbjahr mit einem «soliden» Ergebnis und mittelfristig mit einem positiven Einfluss der gestiegenen Strompreise auf die Ergebnisse.
Quelle: www.fuw.ch

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