Sika AG - News

25.08.2021

Sika erwirbt für einen ungenannten Preis die chinesische Shenzhen Landun Holding

Der Bauzulieferer Sika (SIKA 331.60 +0.33%) erwirbt für einen ungenannten Preis die chinesische Shenzhen Landun Holding. Sie bietet Produkte und Technologien für die Abdichtung von Bauwerken an und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter an zwei Produktionsstätten.
Quelle: www.fuw.ch

22.07.2021

Sika erhöht den Ausblick

Der Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika (SIKA 313.30 +0.84%) ist mit viel Schwung aus der Coronakrise herausgekommen. Umsatz und Gewinn erreichten im ersten Semester 2021 neue Rekordwerte. Die Innerschweizer erhöhen nun die Prognose.
Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, kletterte der Umsatz von Januar bis Juni um 23,1% auf 4,45 Mrd. Fr. Gegenüber der Vergleichsperiode von 2019 betrage das organische Wachstum, Währungseffekte und Akquisitionen also ausgerechnet, 11,3%.
Werden Baustellen und Fabriken im Zuge von Lockdown-Massnahmen geschlossen, kann Sika auch weniger Produkte verkaufen. Das traf Sika im Vorjahr, als die Verkäufe deswegen um 3,2% sanken. Eine Grossakquisition ausgerechnet wäre Sika im ersten Semester 2020 gar um 10,5% geschrumpft.
Die gestiegenen Kosten für Rohmaterialien führten laut Sika zu einer tieferen Bruttomarge. Die bessere Auslastung der Fabriken, effizienzsteigernde Massnahmen und Synergien schlug sich dennoch in deutlich höheren Gewinnzahlen nieder.
Das operative Betriebsergebnis auf Stufe Ebit etwa sprang um hohe 67% auf 685,9 Mio. Fr. Die entsprechende Marge kletterte auf rekordhohe 15,4%. Unter dem Strich stand ein fast 80% höherer Reingewinn von 494,7 Mio. Analysten hatten durch das Band tiefere Werte erwartet.
Für das laufende Geschäftsjahr geht Sika neu von einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 13 bis 17% aus. Bis dato hatten die Innerschweizer ein nicht näher beziffertes «zweistelliges» Plus in Aussicht gestellt. Der Betriebsgewinn Ebit soll 2021 überproportional zum Umsatz und die Marge erstmals auf 15% steigen.
Das Unternehmen bestätigt ausserdem seine strategischen Ziele für 2023, wie es in der Mitteilung weiter heisst. So will Sika bis 2023 jährlich um 6 bis 8% in Lokalwährungen wachsen und die Ebit-Marge soll im Bereich von 15 bis 18% zu liegen kommen.
Quelle: www.fuw.ch

21.07.2021

Sika übernimmt den nordamerikanischen Marktführer für begrünte Dächer Hydrotech

Der Bauzulieferer Sika (SIKA 310.70 +0.71%) übernimmt den nordamerikanischen Marktführer für begrünte Dächer Hydrotech. Das Unternehmen hat 2020 einen Umsatz von 83 Mio. Fr. erzielt. Damit entwickelt sich der Konzern in der Region zur Nummer eins bei Dachbegrünungen, wie es heisst.
Quelle: www.fuw.ch

28.04.2021

Sika übernimmt japanischen Klebstoffhersteller

Der Bauchemiekonzern Sika (SIKA 278.70 -0.07%) übernimmt einen führenden Kleb- und Dichtstoffhersteller in Japan. Das Unternehmen mit Sitz in Baar teilte am frühen Mittwochmorgen mit, es habe Hamatite, die Klebstoffsparte von Yokohama Rubber Co. Ltd., zugekauft.
Hamatite sei ein Marktführer in Japan und biete Kleb- und Dichtstoffe für die Autoindustrie und den Bausektor an, hiess es weiter. Mit der Übernahme verbessere Sika seine Position im japanischen Markt und erhalte einen umfassenderen Zugang zu allen grossen japanischen Automobilherstellern sowie ein erweitertes Sortiment an Dicht- und Klebstoffen für die japanische Bauindustrie.
Hamatite mit Sitz in Tokio erziele einen Jahresumsatz von umgerechnet 160 Mio. Fr. Die Transaktion erfolge vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden. Einen Kaufpreis nannte Sika in der Mitteilung nicht.
Hamatite werde Sikas Gruppenumsatz um rund 2% erhöhen, rechnet ZKB-Analyst Philipp Gamper vor. Der Automobilbereich werde mit diesem Schritt indes um etwa 20% wachsen. Die Übernahme werde Sika dort helfen zu wachsen, wo der Marktanteil noch gering gewesen sei, meinte Markus Mayer von Helvea Baader.
Mit der Übernahme löst Sika auch das Versprechen ein, in diesem Jahr wieder mehr Gas bei Zukäufen zu geben. Im vergangenen Jahr hatten die Reisebeschränkungen rund um den Globus infolge der Corona-Pandemie Übernahmen erschwert. Die Akquisitionspipeline sei aber voll, hatte der scheidende Konzernchef Paul Schuler (SCUN 18.60 0%) anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im Februar gesagt.
Übernahmen sind fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ergänzende Akquisitionen sollen rund ein Drittel des jährlich angepeilten Umsatzwachstums von 6 bis 8% beisteuern. In diesem Jahr hat Sika bereits vier Akquisitionen angekündigt.
Sika hatte im ersten Quartal 2021 trotz der Corona-Pandemie einen Rekordumsatz verzeichnet. In der Region Asien/Pazifik war das Unternehmen zum Jahresanfang um ein Viertel gewachsen.
An der Börse wirft der jüngste Zukauf keine grossen Wellen: Die Sika-Papiere notierten im frühen Handel um 0,3% tiefer, während der Gesamtmarkt SMI (SMI 11'099.50 +0.07%) um 0,1% verlor.
Quelle: www.fuw.ch

19.02.2021

Sika mit Rekordgewinn und neuem CEO

Sika (SIKA 249.70 +0.77%) steigert 2020 die Gewinnzahlen weiter. Der Zuger Bauchemie- und Klebstoffkonzern hat den Rekordgewinn aus dem Vorjahr wieder überboten – und das trotz einem etwas tieferen Umsatz im Coronajahr 2020. Ab Mai wird Thomas Hasler Sika als Konzernchef leiten.
Der Umsatz nahm – wie bereits auf provisorischer Basis im Januar veröffentlicht – um 2,9% auf 7,88 Mrd. Fr. ab. Gleichzeitig spielten der stärkere Schweizer Franken und Akquisitionen eine bedeutende Rolle. Diese ausgerechnet wäre Sika um 3,8% geschrumpft.
Die Gewinnzahlen stiegen derweil weiter nach oben. So kletterte das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 7,1% auf 1,13 Mrd. Fr.; die Marge legte entsprechend um 0,4 Prozentpunkte auf 14,4% zu. Sika habe damit belegt, dass das Unternehmen auch in einem schwierigen Jahr kosteneffizient wirtschaften könne, hiess es am Freitag in einem Communiqué.
Unter dem Strich stand ein um 8,8% höherer Reingewinn von 825,1 Mio. Fr. Die Aktionäre sollen in Form einer höheren Dividende profitieren. Der Verwaltungsrat schlägt vor, diese um 20 Rappen auf 2.50 Fr. pro Aktie anzuheben.
Die neuen Höchstwerte kommen nicht überraschend. Bereits im Januar hatte Sika ein weiter steigendes Betriebsergebnis in Aussicht gestellt. Mit den vorgelegten Zahlen hat Sika die Analystenerwartungen dennoch deutlich übertroffen.
Neuer Konzernchef ab Mai
Ab 1. Mai 2021 tritt Thomas Hasler, derzeit Leiter Global Business und Industy, die Nachfolge von Paul Schuler (SCUN 18.60 0%) als CEO an. Hasler arbeitet seit 32 Jahren für Sika und gehört seit 2014 der Konzernleitung an.
Schuler wird der Generalversammlung vom April zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Er soll Frits van Dijk ersetzen, der nicht mehr zur Wiederwahl antrete. Ihre Kandidatur für den Verwaltungsrat zurückgezogen habe Esther Berrozpe Galindo. Sie wolle sich auf ein neues Mandat als CEO konzentrieren.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sika eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 6 bis 8% sowie eine überproportionale Ebit-Steigerung. Die Ebit-Marge solle erstmals auf 15% ansteigen. Die Ziele der «Strategie 2023» wurden bestätigt.
Quelle: www.fuw.ch

19.02.2021

Thomas Hasler als neuer CEO

Im Mai übernimmt Thomas Hasler als neuer CEO und löst damit Paul Schuler (SCUN 18.60 0%) ab. Hasler ist Leiter Global Business und Industry, arbeitet seit 32 Jahren für Sika und ist seit 2014 in der Konzernleitung. Der bisherige CEO Schuler wird der Generalversammlung im April zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.
Quelle: www.fuw.ch

03.02.2021

Produktion von Zusatzstoffen umgestellt und ausgebaut

Der Bauzulieferer Sika (SIKA 254.10 +1.15%) hat seine Produktion von Zusatzstoffen für Spritzbeton im Werk in Spånga bei Stockholm auf die neueste Technologie umgestellt und ausgebaut.
Quelle: www.fuw.ch

12.01.2021

Sika schlägt sich wacker

Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika (SIKA 255.50 +0.51%) ist vergleichsweise glimpflich durch das «Corona-Jahr» 2020 gekommen. Nicht zuletzt dank Akquisitionen ist das Unternehmen gewachsen. Und zum Jahresende hin haben sich viele Märkte wieder erholt.
Für das vergangene Geschäftsjahr meldet der Hersteller von Bauchemie am Dienstag einen Umsatz von 7,88 Mrd. Fr. Das sind 2,9% weniger als im Jahr zuvor.
Die zum Teil langen Lockdowns in den meisten der 100 Länder, in denen Sika aktiv ist, resultierten in einer stark eingeschränkten Bautätigkeit, erklärte Sika in einem Communiqué. Gleichzeitig spielte der stärkere Schweizer Franken eine bedeutende Rolle.
In Lokalwährungen (LW) gerechnet wäre Sika nämlich um 3,4% gewachsen. Dazu trug der Akquisitionseffekt 7,2% bei. Im Mai 2019 etwa hatten die Innerschweizer den französischen Mörtelproduzenten Parex gekauft – es war die grösste Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.
Mehr Tempo im vierten Quartal
Währungs- und Akquisitionseffekte ausgeschlossen wäre Sika also im letzten Jahr um 3,8% geschrumpft. In den ersten neun Monaten hatte der Rückgang aber noch bei 6,6% gelegen.
Das Wachstum im vierten Quartal war mit 5,5% ausgesprochen stark, erklärte Sika denn auch. In vielen Ländern hätten sich die Märkte zum Jahresende hin erholt.
Vor allem in China habe Sika in den letzten Monaten zweistellige organische Wachstumsraten verzeichnet. Entsprechend gelang dem Unternehmen mit 12,6% in Lokalwährungen in der Region Asien/Pazifik das stärkste Wachstum.
Die Region Europa, Naher Osten und Afrika verzeichnete 2020 ein Umsatzplus von 4,4%. Auch in dieser Region hätten sich die Marktbedingungen zum Jahresende hin verbessert – vor allem in Süd- und Osteuropa. Weniger gut laufe es pandemiebedingt in Grossbritannien.
In Nord- und Südamerika setzte Sika in Lokalwährungen 1,0% mehr um. Damit sei man in sämtlichen Regionen schneller als der Markt gewachsen und habe Marktanteile gewonnen.
Autobau kommt nur langsam auf Touren
Die Klebstoffe und Dichtmittel von Sika kommen aber nicht nur auf Baustellen zum Einsatz, sondern auch in der Automobilindustrie. Diese steht für 10% des Sika-Geschäfts, darbte aber schon vor Ausbruch der Corona-Krise.
Sika setzte in der Folge im Segment «Global Business» 11,2% weniger um. Zum Vergleich: Im letzten Jahr rollten 17 Prozent weniger Fahrzeuge vom Band der Autobauer. 2021 rechne Sika wieder mit positiven Wachstumsraten im Automarkt.
Trotz des jüngsten Erholungstrends im Autobau geht Sika davon aus, dass es noch länger dauern wird, bis die Absatzzahlen wieder das Niveau von 2019 erreichen werden. Damals wurden rund 100 Mio. neue Fahrzeuge weltweit gebaut.
Höhere Margen in Sicht
Für die Zukunft ist der Sika-Konzern zuversichtlich. Er rechnet für 2020 mit einer überproportionalen Zunahme des operativen Ergebnisses (Ebit) sowie mit einer Ebit-Marge von rund 14%. 2019 lag diese noch bei 13%.
An seinen strategischen Zielen bis 2023 hält der Konzern fest. Demnach will Sika jährlich um 6 bis 8% in Lokalwährungen wachsen. Ab 2021 will das Unternehmen seine Ebit-Marge auf 15 bis 18% verbessern.
Quelle: www.fuw.ch

18.12.2020

Sika vertieft seine Partnerschaft mit Cidra Concrete

Der Bauzulieferer Sika (SIKA 236.60 +3.36%) vertieft seine Partnerschaft mit der amerikanischen Cidra Concrete Systems. Dafür ist eine Vereinbarung für eine Wachstumsfinanzierung mit Eigenkapital unterzeichnet worden. Das finanzielle Volumen der Finanzierung wird nicht genannt. Die Partnerschaft mit Cidra besteht bereits seit Anfang 2019. Cidra bietet digitale Überwachungs- und Informationssysteme für Betonmischfahrzeuge an.
Quelle: www.fuw.ch

Anzeige
Anzeige