Holcim AG - News

28.09.2021

Holcim tätigt Übernahmen in den USA und Polen

Der Baustoffkonzern Holcim (HOLN 46.27 +0.15%) hat die Übernahme der amerikanischen Utelite Corporation abgeschlossen. Zudem unterzeichnete die Gesellschaft eine Vereinbarung zum Kauf der polnischen Polcalc. Zu den Kaufpreisen wurden in einer Mitteilung vom Montag keine Angaben gemacht.
Die im US-Bundesstaat Utah beheimatete Utelite ist den Angaben zufolge ein führender Hersteller von Leichtzuschlagstoffen (Mörtel). Das Unternehmen wurde 1962 gegründet und beschäftigt mehr als 40 Mitarbeiter, die Kunden im gesamten Westen der Vereinigten Staaten und im Westen Kanadas beliefern.
Polcalc wiederum beschäftigt 78 Mitarbeiter und ist Hersteller von granuliertem Kalziumkarbonat.
Die beiden Ergänzungsakquisitionen «stärken unsere Präsenz in zwei wichtigen Wachstumsmärkten», wird Holcim-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert.
Quelle: www.fuw.ch

13.09.2021

Holcim treibt mit Verkauf des Brasiliengeschäfts Konzernumbau voran

Holcim hat das wenig profitable Geschäft in Brasilien verkauft. Damit treibt der Baustoff-Hersteller seinen Konzernumbau weiter voran: Das kapital- und energie-intensive Zementgeschäft wird weiter reduziert – dafür sollen spezialisiertere und margenstärkere Bereiche ausgebaut werden.
Die Verkauf umfasst fünf integrierte Zementwerke, vier Mahlwerke, sechs Zuschlagstoffwerke und 19 Transportbetonwerke in Brasilien, teilte Holcim am Freitag mit. Der Unternehmenswert des veräusserten Geschäfts wurde auf 1,025 Milliarden US-Dollar beziffert. Holcim betonte gleichzeitig, dass Lateinamerika auch ohne Brasilien eine strategisch wichtige Wachstumsregion bleibe.
Damit setzt Konzernchef Jan Jenisch die von ihm initiierte Trennung von wenig profitablen Geschäftsteilen fort. Bereits früher hatte sich der Zement-Weltmarktführer aus mehreren in Ländern wie Indonesien Malaysia und Singapur zurückgezogen.
Mit dem Verkaufserlös will Holcim nicht nur den Verschuldungsgrad reduzieren, sondern auch in den Geschäftsbereich ‹Lösungen und Produkte› investieren. Letzteres entspricht ganz der im Frühjahr abgeschlossenen Übernahme von Firestone, einem US-amerikanischen Spezialisten für Dachsysteme. Holcim erschloss sich mit der milliardenschweren Übernahme ein neues und vor allem profitables Wachstumsfeld.
Ganz in diesem Sinne soll die Veräusserung in Südamerika neue Möglichkeiten schaffen. Sie gebe dem Unternehmen die Flexibilität, in attraktive Wachstumsmöglichkeiten zu investieren, wurde Jenisch zitiert. Bereits Ende Juli sagte er: «Wir könnten einen weiteren Deal wie Firestone stemmen.» Dabei suche man weitere Akquisitionszielen im Bereich Dachprodukte. Der Übernahmehunger von Holcim scheint also noch nicht gestillt.
In Analystenkreisen wurde die Transaktion gut aufgenommen. «Wir begrüssen den Entscheid, aus dem unterdurchschnittlich profitablen Geschäft zu einem soliden Verkaufspreis auszusteigen», hiess es etwa bei der ZKB. Die Veräusserung werde Holcim in die Lage versetzen, die Umstellung auf ein stärker fokussiertes, spezialisierteres und margen-stärkeres Portfolio zu beschleunigen, meinte die Bank Vontobel. Beide Institute empfehlen die Aktien weiter zum Kauf.
Quelle: www.moneycab.com

06.07.2021

Holcim erzielt angeblich Einigung im Kuba-Rechtsstreit

Der Zementkonzern Holcim (HOLN 54.86 -0.58%) hat beim Rechtsstreit mit US-Klägern um die Nutzung enteigneter Grundstücke eine endgültige Einigung erzielt. So hätten sich die beiden Seiten in einer gemeinsamen Vereinbarung vom 22. Juni über eine Abweisung der Klage geeinigt, schreibt die «Sonntagszeitung» mit Verweis auf Gerichtsdokumente. Finanzielle Details zur Einigung sind keine bekannt.
Gemäss den Dokumenten trägt jede Partei ihre eigenen Anwaltsgebühren, Kosten und Auslagen. «Die Bedingungen der Vereinbarung sind vertraulich, und wir werden uns deshalb nicht weiter dazu äussern», lässt sich ein Sprecher des Unternehmens zitieren. Beobachter würden eine Strafzahlung aus dreifachem Schadenersatz plus Anwaltsgebühren in Höhe von zu 160 Mio. $ für möglich halten, heisst es im Artikel.
Beim Rechtsstreit ging es um ein Grundstück, welches nach der kubanischen Revolution beschlagnahmt wurde und auf dem Holcim und die kubanischen Regierung heute ein Zementwerk betreiben. Zwei Dutzend Privatpersonen und Erben verstorbener Personen hatten im Herbst in den USA auf Schadenersatz von bis zu 970 Mio. $ geklagt.
Quelle: www.fuw.ch

23.04.2021

Der Zementriese ist so gut in das Geschäftsjahr gestartet wie nie zuvor und erhöht den Ausblick

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim (LHN 56.68 -0.11%) hat im ersten Quartal 2021 den Umsatz gesteigert und den Betriebsgewinn verdoppelt. Der Ausblick für das laufende Jahr wird angehoben.
Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% auf 5,36 Mrd. Fr., wie LafargeHolcim am Freitag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis (like for like), also bereinigt um Devestitionen, Zukäufe und Währungen, wurde ein Plus von 7,4% erreicht.
Der Ebit lag mit 528 Mio. Fr. doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum und legte auf vergleichbarer Basis um 130% zu. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Ebit deutlich übertroffen.
Der starke Wachstumskurs der letzten Quartale habe sich fortgesetzt, schrieb der Konzern. «Wir gehen davon aus, dass sich diese Dynamik durch die Übernahme von Firestone Building Products und die vielen angekündigten staatlichen Konjunkturprogramme beschleunigen wird», erklärte CEO Jan Jenisch in der Mitteilung.
Mit Blick nach vorne rechnet LafargeHolcim mit eines Fortsetzung des Trends. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis im Gesamtjahr um 3 bis 5% zulegen. Beim bereinigten Ebit auf vergleichbarer Basis wird mit einem Wachstum von mindestens 10% gerechnet. Bislang hatte das Unternehmen ein Plus von 7% erwartet.
Quelle: www.fuw.ch

26.02.2021

LafargeHolcim hat 2020 insgesamt weniger Umsatz und Gewinn erzielt

Der Zementhersteller LafargeHolcim (LHN 50.30 -2.22%) hat 2020 insgesamt weniger Umsatz und Gewinn erzielt. Auf vergleichbarer Basis (ohne Zu- und Verkäufe und Währungseinflüsse) stieg der Umsatz im letzten Quartal allerdings wieder. Der Konzern, der mit dem Gewinn von 1,7 Mrd. Fr. die Erwartungen der Analysten erfüllt hat, rechnet 2021 mit Wachstum in allen Regionen. Die Dividende für 2020 soll 2 Fr. pro Aktie betragen, gleich viel wie im Vorjahr. (Quelle: www.fuw.ch)

07.01.2021

LafargeHolcim stemmt Milliardenzukauf in den USA

LafargeHolcim (LHN 52.00 +0.93%) macht eine Grossübernahme im Bereich Dachsysteme und verstärkt damit insbesondere das US-Geschäft. Der Baustoffkonzern übernimmt die Division Firestone Building Products von Bridgestone (5108 27.23 +1.79%) Americas. Die Transaktion hat einen Wert von 3,4 Mrd. $, wie der Baustoffkonzern am Donnerstag mitteilte.
Firestone Building Products gehört über die US-Tochter zur japanischen Bridgestone Corporation und ist den Angaben zufolge ein führender Hersteller von Dachsystemen. Der geschätzte Umsatz der Einheit betrage 1,8 Mrd. $ pro Jahr und der Betriebsgewinn (Ebitda) 270 Mio.
Mit dem Kauf will der Konzern seine Position in seinem grössten Markt USA mit einem Jahresumsatz von über 6 Mrd. $ stärken. Zudem sei die Erweiterung der Präsenz in Europa und Lateinamerika geplant. Ziel sei, der weltweite Marktführer von Flachdachsystemen zu werden. hiess es weiter.
«Ich freue mich über den Einstieg in das sehr attraktive Geschäft mit Dachsystemen», wird CEO Jan Jenisch in er Mitteilung zitiert. «Mit Firestone Building Products können wir unseren grössten Markt, die USA, stärken und gleichzeitig eine globale Wachstums- sowie Innovationsplattform für das Unternehmen aufbauen.»
Quelle: www.fuw.ch

04.01.2021

LafargeHolcim angeblich an der Division Firestone Building Products von Bridgestone interessiert

Der Zementhersteller LafargeHolcim sei interessiert, die Division Firestone Building Products von Bridgestone Corp. zu übernehmen, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg gestern Abend unter Bezugnahme auf mit der Sache vertraute Personen. Gespräche seien in fortgeschrittenem Stadium, der Deal könnte noch diese Woche besiegelt werden. Firestone Building Products könnte bis zu 2,5 Mrd. $ wert sein.
Quelle: Finanz und Wirtschaft

18.11.2020

LafargeHolcim successfully launches first sustainability-linked bond for EUR 850 million

-Commitment to reach the 2030 CO2 reduction target reaffirmed
-First bond of its kind in the building materials industry
-Order book of EUR 2.6 billion
LafargeHolcim today priced a EUR 850 million sustainability-linked bond with a coupon of 0.5% maturing in 2031. With this first bond of its kind in the building materials industry, the company is confirming its sustainability leadership in the sector.
Géraldine Picaud, Chief Financial Officer: “We are proud to be the first in our industry to launch a sustainability-linked bond. The order book of EUR 2.6 billion demonstrates the confidence of investors in the company’s financial strength, strategy and ability to deliver on its sustainability targets.”
Magali Anderson, Chief Sustainability Officer: “This announcement demonstrates the company’s commitment to reach the most ambitious CO2 reduction target of the industry for 2030. Today’s bond issuance brings our ESG related funding agreements to CHF 6 billion”.
Bond investors will be entitled to a higher coupon should the company not meet its objective, incentivizing LafargeHolcim to reach its target of 475 kg net CO2 per ton of cementitious material by 2030. LafargeHolcim reports on its performance against this key objective in its Sustainability Report which includes a limited assurance report by an external verifier.
ISS ESG, a leading ESG consultancy organization, gave a second-party opinion validating the robustness and relevance of the company’s CO2 reduction target in the context of this bond. ISS ESG’s experts confirmed the alignment of LafargeHolcim’s Sustainability-Linked Financing Framework with the Sustainability-Linked Bond Principles, which are published by the International Capital Markets Association (ICMA).
LafargeHolcim is rated by ISS ESG #4 out of 95 companies in the same sector (C+, Prime), qualifying its bonds as responsible investment, and #1 out of 115 companies in the construction materials industry by Sustainalytics.

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