Ringier Art & Immobilien AG - News

29.07.2021

Ringier übernimmt mehrere Digital- und Printprodukte in Osteuropa

Das Schweizer Medienunternehmen Ringier fasst in Osteuropa stärker Fuss und übernimmt mehrere Digital- und Printprodukte vollständig. Es kauft dazu in Ungarn, Serbien, Estland, Lettland und Litauen sämtliche Anteile seines Joint-Venture-Partners Axel Springer an digitalen Marktplätzen und Medien.
Auch in der Slowakei übernimmt Ringier die Anteile von Axel Springer. Der dortige Unternehmensgründer bleibe aber minderheitlich beteiligt, teilte Ringier am Mittwoch mit. Die Joint-Venture-Partner machen in Osteuropa künftig nur noch in Polen gemeinsame Sache.
Springer fokussiert den Angaben zufolge künftig auf grosse strategische Kernmärkte mit Investitionsschwerpunkten in Deutschland, den USA und Polen. Die Übernahmen setzen noch die Zustimmung der örtlichen Kartellrechtsbehörden voraus. Sie sollen Verlauf des Jahres abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Mit dem Erwerb der Anteile von Axel Springer am Joint Venture in den betroffenen Ländern treibe Ringier seine internationale Wachstums- und Investitionsstrategie im Bereich der digitalen Marktplätze und der Medienmarken weiter voran. Durch die Investition stärke Ringier zudem seine bestehenden Aktivitäten in Rumänien und Bulgarien, hiess es.
Die Transaktion sei ein Bekenntnis zu einem langfristig angelegten Engagement als moderner Medieninvestor in Osteuropa, wird Ringier-Chef Mark Walder in der Mitteilung zitiert. Serbien, die Slowakei und Ungarn böten eine gute Basis für den Ausbau der digitalen Sportmedien-Strategie.
Ringer und Axel Springer hatten im Juli 2010 eine Unternehmenskooperation gegründet. Axel Springer brachte seine Tochtergesellschaften in Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn ein. Ringier steuerte sein Geschäft in Serbien, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarn bei. Das Joint-Venture entwickelte sich zu einem der grössten Medienunternehmen in Mittel- und Osteuropa mit rund 3100 Mitarbeitenden. Es umfasste mehr als 200 Digital- und Printprodukte.
Quelle: www.fuw.ch

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