SGS SA - News

19.07.2021

SGS schwenkt auf Erholungskurs ein

Der Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS (SGSN 2'927.00 +0.55%) erholt sich von den Folgen der Coronakrise. Die Genfer setzten in der ersten Jahreshälfte deutlich mehr um als noch vor Jahresfrist und auch der Gewinn wurde erhöht.
Der Umsatz von SGS kletterte im Halbjahr knapp 17% auf 3,09 Mrd. Fr., wie es am Montag in einer Mitteilung hiess. Um Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe von Geschäftsteilen und Firmen bereinigt nahm er organisch 12,4% zu.
Damit ist das Vorkrisenniveau aber noch nicht ganz erreicht: Im ersten Halbjahr 2019 hatte SGS mit Warenprüfungen, Inspektionen und Zertifizierungen 3,34 Mrd. Fr. eingenommen. Im Coronajahr 2020 hatten die Lockdowns rund um den Globus zu einem Umsatzeinbruch von 15% geführt.
In dem sich verbessernden Geschäftsumfeld arbeitet SGS mit weltweit rund 89’000 Mitarbeitenden an insgesamt rund 2600 Standorten profitabler als noch im vergangenen Jahr. Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis kletterte im Halbjahr 41% auf 457 Mio. Fr.
Die adjustierte Ebit-Marge rückte so um 2,4 Prozentpunkte auf 14,8% vor. Damit hatten Analysten in etwa gerechnet. Unter dem Strich verblieb ein den Aktionären zurechenbarer Gewinn von 272 Mio. Fr. nach zuvor 171 Mio. Fr.
Mit den vorgelegten Zahlen sieht SGS-Chef Frankie Ng den Konzern auf Kurs. Auch die strategisch gesetzten Ziele mit Fokus auf die anvisierten Geschäftsfelder seien erreicht worden, heisst es.
Der Ausblick für das laufende Gesamtjahr bleibt gültig. Das Management rechnet weiterhin mit einem «soliden» organischen Wachstum, normalisiert um die Covid-19 Effekte, sowie einer verbesserten Marge. Die Dividende soll zumindest stabil gehalten werden oder gar erhöht werden.
Quelle: www.fuw.ch

15.07.2021

SGS kommt mit Schub aus der Pandemie

Der Prüfkonzern SGS hat in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres einen bemerkenswerten Start hingelegt. Gleich um 10% war der Umsatz organisch gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Gemessen am Vor-Corona-Jahr 2019 war die Umsatzentwicklung unverändert. Die Halbjahreszahlen, die der Marktführer in der TIC-Branche (Testen, Inspizieren, Zertifizieren) am Montag publiziert, werden zeigen, ob das Tempo im Mai und Juni gehalten werden konnte.
Die Aussichten dazu sind intakt, weil die globale Wirtschaft weiterhin gut läuft und auch weil die Vergleichsbasis niedrig ist. Zweistellige Zuwachsraten dürften die Segmente Knowledge (vor neuer Aufstellung der Segmente als Zertifizierung geführt), Connectivity & Products (Konsumgüter) sowie Health & Nutrition zeigen.
Quelle: www.fuw.ch

31.05.2021

SGS übernimmt das französische Unternehmen Metair Lab

Der Warenprüfer SGS (SGSN 2'803.00 -0.43%) übernimmt das französische Unternehmen Metair Lab. Die Gesellschaft mit zwei Standorten erwirtschaftete 2020 mit zwanzig Mitarbeitern einen Umsatz von 2,3 Mio. €. Sie bietet Luftproben und Asbesttests an.
Quelle: www.fuw.ch

27.05.2021

SGS will stark wachsen

Der SMI-Konzern SGS (SGSN 2'814.00 +0.75%) hat seinen Ausblick für die kommenden Jahre präsentiert. Das Unternehmen will im Zeitraum bis 2023 mit hohen Wachstumsraten glänzen.
Für die Periode bis 2023 wird eine Wachstumsrate (CAGR) pro Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich und eine Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses von mehr als 10% erwartet, wie es in einer Mitteilung zum Investorentag am Donnerstag heisst. Das organische Wachstum soll dabei im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen und man werde weiter einen Fokus auf Akquisitionen legen.
Neben den finanziellen Zielen nennt SGS auch die Bereiche Nachhaltigkeit und Mitarbeitende als Schwerpunkte in der Unternehmensentwicklung der kommenden Jahre. Dabei wird etwa das Ziel bekräftigt, die CO2-Emissionen im Verhältnis zum Umsatz um 35% zu senken, verglichen zu 2014. Auch die Kunden sollen bei ihren Bemühungen zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt werden. SGS will den Umsatzanteil, der mit Nachhaltigkeitslösungen erzielt wird, auf über 50% steigern, wie es weiter heisst. Teil der Bemühungen sei auch die gesamte Zulieferkette des Unternehmens.
Auch in der Personalpolitik setzt sich SGS Ziele. So soll etwa der Frauenanteil im Management bis drei Stufen unter dem CEO mindestens 30% betragen. Man werde eine Kultur der Diversität und Inklusion fördern und basierend auf Leistung gleiche Aufstiegschancen für alle Mitarbeitenden bieten.
Der Start ins laufende Jahr sei stark gewesen, heisst es weiter. Das Umsatzwachstum im Zeitraum Januar bis April zu konstanten Wechselkursen habe 15% betragen, wobei 5% aus Zukäufen stammten. Verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sei die Umsatzentwicklung organisch unverändert. Der starke Jahresstart sei im aktuell weiter herausfordernden Umfeld vor allem durch die Leistung der Mitarbeitenden und die fokussierte Kapitalallokation erreicht worden.
Das adjustierte operative Ergebnis habe wurde in den ersten vier Monaten wie erwartet zum Vorjahr deutlich verbessert. Durch die ergriffenen Massnahmen sei dieser Wert auch zu 2019 höher ausgefallen. Beim Blick auf die Geschäftsfelder hätten insbesondere die Bereiche Knowledge, Health & Nutrition und Connectivity & Products eine überdurchschnittliche operative Leistung gezeigt. Alle Regionen seien in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wieder zu organischem Wachstum zurückgekehrt.
Gleichzeitig wurde der Ausblick für das laufende Jahr bestätigt. Für das laufende Jahr rechnet das Management weiter mit einem «soliden» organischen Wachstum, normalisiert um die Covid-19 Effekte, sowie einer verbesserten Marge beim bereinigten operativen Ergebnis. Die Dividende soll zumindest stabil gehalten werden oder steigen. Man werde weiter in den strategischen Schwerpunkt-Bereichen investieren, wobei auch weitere Zukäufe ein wichtiges Instrument seien.
Quelle: www.fuw.ch

27.05.2021

Der Warenprüfkonzern SGS plant gemäss einem Pressebericht vom Mittwoch die Übernahme des spanischen Mitbewerbers Itevelesa

Der Warenprüfkonzern SGS plant gemäss einem Pressebericht vom Mittwoch die Übernahme des spanischen Mitbewerbers Itevelesa vom britischen Investmentfonds Hayfin. Itevelesa ist auf technische Fahrzeugprüfungen spezialisiert. Der Kaufpreis wird auf 350 bis 400 Mio. € geschätzt. Itevelesa beschäftigt mehr als 1300 Mitarbeiter. Sie erwirtschaftet gemäss den Angaben bei einem Umsatz von mehr als 90 Mio. einen Betriebsgewinn (Ebitda) von gut 35 Mio.
Quelle: www.fuw.ch

04.05.2021

Der Warenprüfkonzern SGS übernimmt die im holländischen Delft angesiedelte Firma Brightsight

Der Warenprüfkonzern SGS (SGSN 2'710.00 -0.22%) übernimmt die im holländischen Delft angesiedelte Firma Brightsight. Das Cybersecurity-Unternehmen ist auf die Sicherheit von digitalen Zahlungssystemen, Identitätslösungen sowie Internet-of-Things-Plattformen spezialisiert. Es machte 2020 mit 150 Mitarbeitern einen Umsatz von 19 Mio. €. Finanzielle Angaben zur Übernahme werden keine gemacht.
Quelle: www.fuw.ch

05.02.2021

SGS baut sein Geschäft mit Umweltverträglichkeitsstudien

Der Prüfkonzern SGS (SGSN 2'755.00 +1.03%) baut sein Geschäft mit Umweltverträglichkeitsstudien aus. Dazu geht er eine Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen RLP Agroscience ein. Zudem wurde SGS mit der Inspektion eines Terminalschiffs vor der Freigabe ab dem Hafen Jiangnan in Schanghai beauftragt.
Quelle: www.fuw.ch

02.02.2021

Übernahme von Autoscope/CTOK

Der Prüfkonzern SGS (SGSN 2'716.00 +0.33%) meldet die Übernahme von Autoscope/CTOK. Das französische Unternehmen mit 0,7 Mio. € Umsatz im vergangenen Jahr ist auf die Inspektion von Fahrzeugen spezialisiert.
Quelle: www.fuw.ch

28.01.2021

SGS setzt weniger um

Der Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS (SGSN 2'745.00 -0.72%) hat im Jahr 2020 weniger umgesetzt und verdient. Grund sind die Lockdown-Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die vor allem im Frühjahr auch das Geschäft von SGS ausgebremst haben. Im zweiten Halbjahr lief es besser und die Gruppe konnte die Marge des Vorjahres halten.
Der Umsatz der SGS schrumpfte im letzten Jahr – wie von Analysten erwartet – um 15% auf 5,60 Mrd. Fr. Werden Währungseinflüsse sowie die Zu- und Verkäufe von Geschäftsteilen und Firmen ausgeklammert, dann sanken die Einnahmen organisch um 6,5%, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.
Besonders stark kamen im vergangenen Jahr die Umsätze in den Bereichen Industrie (org. -15%), Governments & Institutions und Zertifikationen & Business Enhancement (je -12%) unter Druck. Hingegen gelang im Consumer & Retail-Geschäft dank kräftiger Erholung in der zweiten Jahreshälfte eine leichte Umsatzsteigerung.
Marge gehalten
Als Folge der tieferen Umsätze verschlechterten sich auch die Gewinnzahlen: Der um Sonderkosten bereinigte Betriebsgewinn (adjustierter EBIT) brach wie der Umsatz um 15% auf 900 Mio. Fr. ein. Immerhin konnte so die Marge auf 16,1% gehalten werden.
Geholfen hätten auch die Zuge der Pandemie ergriffenen Sparmassnahmen, erklärte SGS. Insgesamt hätten Einsparungen und Effizienzverbesserungen mit rund 20 Basispunkten gestützt.
Unter dem Strich steht ein 28% tieferer Reingewinn von 505 Mio. Fr. Trotz Gewinnrückgang wollen die Genfer den Aktionären mit 80 Franken eine gleich hohe Dividende bezahlen wie im letzten Jahr.
Derweil konnte die Gruppe den freien Cash Flow um knapp 13% auf 758 Mio. Fr. steigern. Allerdings verdoppelte sich die Nettoverschuldung auf 1,48 Mrd.. SGS hatte unter anderem zwei Bonds im Umfang von einer halben Milliarde emittiert.
Erholung erwartet
Mit Blick nach vorn bleibt SGS vage: Die Gruppe strebe ein «solides» Umsatzwachstum an und werde sich von den Folgen der Corona-Pandemie erholen, heisst es. Dabei werde man auch weiterhin nach Zukäufen Ausschau halten und die Margen steigern. Zudem soll die Dividende zumindest auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden.
Die Details zur Strategie für die kommenden Jahre und den langfristigen Ambitionen wird das Management im Mai anlässlich einer Investorenkonferenz erläutern. Dabei habe man mit Blick auf die Jahre bis 2030 auch einen ganzheitlichen auf die Nachhaltigkeit ausgelegten Plan erarbeitet.
SGS-CEO Frankie Ng zeigt sich in der Mitteilung zufrieden mit der im herausfordernden Jahr 2020 erreichten Leistung. Viel erhofft er sich nun auch von der im November angekündigten Übernahme der Testdienstleistungen der Münchner Synlab-Gruppe. Damit werde das Geschäft entlang von Megatrends im Prüfgeschäft mit Umwelt- und Lebensmitteltests in Europa gestärkt.
Quelle: www.fuw.ch

07.01.2021

SGS kauft das britische Lebensmitteltestlabor Analytical & Development Services (ADS)

Der Warenprüfkonzern SGS (SGSN 2'690.00 +0.56%) kauft das britische Lebensmitteltestlabor Analytical & Development Services (ADS) mit Sitz in Cambridge. ADS ist auf Tests in den Bereichen Pestizide, Ernährung, Mikrobiologie, Lebensmittelmolekularbiologie sowie Allergentests spezialisiert und hat 2019 mit rund neunzig Mitarbeitern einen Umsatz von circa 6 Mio. £ erzielt.
Quelle: www.fuw.ch

21.12.2020

SGS übernimmt Ryobi Geotechnique International

Der Warenprüfer SGS hat einen Anteil von 80% an der in Singapur beheimateten Firma Ryobi Geotechnique International (RGIPL) übernommen. RGIPL erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit 487 Mitarbeitern einen Umsatz von 41 Mio. Sing.-$.
(Quelle: Finanz und Wirtschaft)

18.12.2020

SGS hat ihr Aktienrückkaufprogramm beendet

Die Inspektionsgesellschaft SGS (SGSN 2'634.00 +0.34%) hat ihr am 17. Februar gestartetes Aktienrückkaufprogramm am Donnerstag beendet. Sie kaufte, wie im Februar angekündigt, auf einer zweiten Handelslinie der SIX Swiss Exchange 70’700 Namentitel zu einem Gesamtpreis von 169,3 Mio. Fr. zurück. Das entspricht 0,93% des Aktienkapitals von SGS. Das Unternehmen wird der GV 2021 die Vernichtung dieser Valoren beantragen.
Quelle: www.fuw.ch

18.12.2020

SGS hat von Gategroup einen Auftrag erhalten

Die Inspektionsgesellschaft SGS hat von Gategroup einen Auftrag erhalten. Der Genfer Konzern soll künftig im Zusammenhang mit Covid-19 in den Catering-Einrichtungen der Firma weltweit Sicherheitskontrollen im Lebensmittelbereich durchführen. SGS wird die Einrichtungen anhand der Gate-Group-eigenen Checkliste für Lebensmittelsicherheit und des SGS-eigenen Covid-19-Sicherheitskontrollprogramms prüfen.
Quelle: www.fuw.ch

04.11.2020

SGS übernimmt neuseeländische Engineering Control Limite

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Prozessautomatisierung in verschiedenen Industrien, etwa im Bereich Öl&Gas, Lebensmittel und Getränke sowie Cybersecurity, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
ELC wurde den Angaben zufolge 1997 von Guy Heaysman und Greg Chapman in New Plymouth gegründet. Der Jahresumsatz des Unternehmens mit 27 Mitarbeitenden wird auf 7,7 Millionen NZ-Dollar beziffert, das entspricht rund 4,7 Millionen Franken.
Quelle: www.cash.ch

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