Swiss Life Holding AG - News

17.08.2021

Swiss Life verdient wesentlich mehr

Die Swiss Life hat den Gewinn im ersten Halbjahr 2021 klar gesteigert. Die Gruppe baut weiterhin so gut wie möglich auf Geschäft, welches weniger stark vom aktuellen Tiefzinsumfeld tangiert wird. Mit den bis Ende Jahr gesetzten Zielen liegt sie auf Kurs.
Der Reingewinn der Swiss Life kletterte in der ersten Jahreshälfte um 15% auf 618 Mio. Fr., wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn nahm um 15% auf 876 Millionen zu. Damit hat die Swiss Life die Erwartungen der Analysten überboten.
Im Gegensatz zum Gewinn sanken die Prämieneinnahmen um 7% auf 10,9 Mrd. Fr. Das hat seinen Grund: Im Geschäft mit der Beruflichen Vorsorge setzt der Konzern verstärkt auf den Verkauf von teilautonomen Lösungen und weniger auf die von der Zinsentwicklung stärker abhängigen Vollversicherungen.
Während im Neugeschäft mit Vollversicherungen die von den Kunden angesparten Vorsorgevermögen in die Erfolgsrechnung fliessen, werden sie im teilautonomen Modell als verwaltete Vermögen erfasst. Dies hatte bereits im ersten Quartal zu einem Rückgang des Prämienvolumens von 13% geführt.
Mit diesem Ansatz will die Swiss Life im aktuellen Tiefzinsumfeld die Rentabilität stützen. Dieses Ziel verfolgt die Gruppe mit dem vor einigen Jahren eingeleiteten Ausbau des Geschäfts, wo Gebühren eingenommen werden, wie etwa in der Finanzberatung, dem Verkauf anlagegebundener Lebensversicherungen, im Geschäft mit Immobilien oder in der Vermögensverwaltung mit institutionellen Kunden wie Pensionskassen.
Die Einnahmen im Kommissionsgeschäft, die Fee-Erträge, legten im ersten Halbjahr weiter zu und zwar um 15% auf 1081 Mio. Fr. Und im Asset Management für Drittkunden (TPAM) flossen der Swiss Life Neugelder in Höhe von 4,6 Mrd. zu. Für die Drittkunden verwaltet sie nunmehr Vermögen von 98,9 Mrd. nach 91,6 Mrd. Fr. Ende 2020.
Die Swiss Life sei mit den Zielen des im laufenden Jahr zu Ende gehenden dreijährigen Strategieprogramms «sehr gut unterwegs», wird Konzernchef Patrick Frost zitiert. Bis dahin sollen etwa die verwalteten Vermögen (TPAM) auf 100 Mrd. Fr. gesteigert werden und es wird eine Eigenkapitalrendite von 8 bis 10% angestrebt. Im ersten Halbjahr lag die Rendite bei 11,3%.
Neue Ziele will die Swiss Life am Investorentag Ende November präsentieren.
Quelle: www.fuw.ch

11.05.2021

Swiss Life nimmt weniger Prämien ein

Die Swiss Life (SLHN 456.50 -1.19%) hat im Startquartal 2021 in der Schweiz weniger Prämien eingenommen. Demgegenüber konnte das Kommissionsgeschäft weiter ausgebaut werden. Mit den bis Ende Jahr gesetzten Zielen sieht Swiss-Life-Chef Patrick Frost die Gruppe nach wie vor auf Kurs.
Die Prämieneinnahmen der Swiss Life sackten in den ersten drei Monaten des Jahres um deutliche 13% auf 6,80 Mrd. Fr. ab, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Geschäftsvolumen im Umfang von 7,91 Mrd. Fr. gerechnet.
Zurückgegangen war vor allem das Volumen im BVG-Vollversicherungsgeschäft am Heimmarkt Schweiz. Da seien die Einmalprämien eingebrochen, was die Swiss Life mit Disziplin in der Zeichnungspolitik begründet. «Wir stellen Qualität vor Volumen», kommentiert Frost die Entwicklung laut Mitteilung.
In der Schweiz rutschten die Prämieneinnahmen um 24% auf 4,30 Mrd. Fr. ab. Während die Prämien in der durch das Tiefzinsumfeld belasteten Vollversicherung zurückgingen, sei das teilautonome Vorsorgegeschäft für Firmen weiter ausgebaut worden, heisst es. Letzteres komme grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen zum Ausdruck.
Kräftig gewachsen sind die Prämienvolumen im Ausland: In Frankreich legten sie um 19% auf 1,84 Milliarden Franken zu, in Deutschland um 7% auf 390 Mio. Fr.. In Frankreich läuft etwa der Verkauf von anteilgebundenen Vorsorgelösungen sehr gut.
Ungebrochen wachsen zudem die Einnahmen im Kommissionsgeschäft beziehungsweise Fees der Swiss Life. Die Gruppe setzt seit einigen Jahren stark auf Wachstum unter anderem in der Finanzberatung, im Geschäft mit Immobilien oder in der Vermögensverwaltung mit institutionellen Kunden wie Pensionskassen.
Im ersten Quartal kletterten die Fee-Erträge denn auch um 16% auf 527 Mio. Fr. in die Höhe. In lokalen Währungen gerechnet betrug das Plus 14%, wobei die eigenen Beraterkanäle mit einem Anstieg von 23% kräftig zulegten.
In der Vermögensverwaltung flossen vonseiten der Drittkunden Neugelder in Höhe von 2,9 Mrd. Fr. zu nach nur 13 Mio. im Jahr davor. Damals gerieten die Zuflüsse in der Coronakrise ins Stocken. Das Ziel, bis Ende Jahr für Drittkunden auf 100 Mrd. verwaltete Vermögen zu kommen, liegt in Reichweite. Ende März waren es 96,7 Mrd.
Auf den Kapitalanlagen erzielte die Swiss Life eine Anlagerendite, die nicht-annualisiert mit 0,6% auf Vorjahresniveau zu liegen kam. Die Gruppe ist auch nach wie vor gut kapitalisiert. Die anhand des Swiss Solvency Tests (SST) berechnete Quote liege Ende März bei rund 200 Prozent, heisst es. Anfang Jahr stand die SST-Quote bei 197%.
Zu den Ergebnissen legt die Swiss Life fürs erste Quartal keine Zahlen vor. Mit den im Rahmen der im Dezember zu Ende gehenden dreijährigen Strategieprogramm «Swiss Life 2021» sei man aber nach wie vor gut auf Kurs, versicherte Swiss-Life-Chef Patrick Frost laut Mitteilung.
Quelle: www.fuw.ch

02.03.2021

Gewinn von Swiss Life ist im Jahr 2020 gesunken

Der Gewinn des Versicherers Swiss Life (SLHN 468.90 +2.07%) ist 2020 um 13% auf 1,05 Mrd. Fr. gesunken. Der Rückgang ist wesentlich bedingt durch den Wegfall eines positiven Steuereffekts im Vorjahr. Der Betriebsgewinn sank bereinigt 5% auf 1,57 Mrd. Fr. Der GV wird eine Dividende von 21 Fr. (Vj. 20 Fr.) beantragt. (Quelle: www.fuw.ch)

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